Filet am Stück von der ALTEN KUH Dry Aged
Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen
- ✔ Einzigartiger Dry Aged Geschmack
- ✔ Nachhaltig von der Oberpfalz Oma Kuh
- ✔ Perfekt zart, intensiv aromatisch
- ✔ Saftig am Stück grillen
115,14 €
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
Unser familiengeführter Handwerksbetrieb setzt auf nachhaltige Isolierverpackungen aus recyceltem Altpapier, die einfach in der Papiertonne entsorgt werden können. Dank Kältemitteln bleibt die Kühlkette während des Versands erhalten.
Falls tiefgefrorene dünne Produkte wie Burger oder Steaks leicht antauen, ist das unproblematisch, da die Ware vakuumiert und durchgehend gekühlt ist.
Nach Erhalt kannst du tiefgefrorene Produkte weiter einfrieren oder, bei zeitnaher Verwendung, im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen.
Frische Produkte haben nach Ankunft noch ausreichend MHD und können ebenfalls noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
| Haltbarkeit | ungeöffnet bei +5°C im Kühlschrank mindestens haltbar bis: 14 Tage nach dem Kauf |
| Hersteller | Metzgerei Hans Lotter GmbH, Rosenberger Str. 101, 92237 Sulzbach-Rosenberg |
Fleisch ist ein Naturprodukt und wir schneiden unser Fleisch noch von Hand. Deshalb können wir nicht garantieren, dass wir das von Ihnen bestellte Gewicht zu 100% einhalten.
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Rinderfilet Dry Aged von der alten Kuh – das edelste Stück vom Rind in seiner exklusivsten Form
Das Rinderfilet am Stück von der alten Kuh, Dry Aged gereift, ist die Krönung unseres Sortiments: das von Natur aus magerste und zarteste Stück vom Rind, gewonnen von einer reifen Auswahl alter Kühe, deren intramuskuläres Fett über Jahre seinen einzigartigen Charakter entwickelt hat. Durch die Trockenreifung gewinnt das Filet zusätzlich an Aromatiefe – die klassische, fast schon zurückhaltende Filetnote wird ergänzt um die typisch nussigen Dry-Aged-Noten, ohne dabei die zarte Textur zu verlieren.
Pures Oberpfälzer Rind – am Stück für Chateaubriand, Beef Wellington und Filetbraten
Das Filet stammt aus regionaler Haltung in der Oberpfalz und wird in Sulzbach-Rosenberg von Hand zugeschnitten. Standardverkaufseinheit 1 kg, größere Einheiten bis 3 kg verfügbar, vakuumiert und gekühlt versendet. Das Stück eignet sich perfekt für die ganz großen Klassiker: Chateaubriand für zwei Personen, Beef Wellington im Blätterteig, klassischer Filetbraten im Niedrigtemperatur-Verfahren oder portioniert als Filetsteaks (Filet Mignon, Tournedos) für besondere Anlässe.
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Das Rinderfilet zubereiten – Niedrigtemperatur, Kerntemperatur und die großen Klassiker
Das Rinderfilet ist von Natur aus der magerste Cut vom Rind – das macht es besonders zart, aber auch besonders empfindlich beim Garen. Die Faustregel: weniger Hitze, mehr Kontrolle. Für ein ganzes Filet am Stück hat sich das Niedrigtemperatur-Verfahren bewährt: das Filet zuerst rundum scharf in heißem Butterschmalz anbraten (ca. 1 bis 2 Minuten pro Seite), dann bei 80 bis 90 °C im Backofen ziehen lassen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. Für medium rare liegt die ideale Kerntemperatur bei 54 bis 56 °C, für medium bei 58 °C – darüber wird das Filet zwangsläufig trocken, weil es kaum intramuskuläres Fett zum Puffern hat. Ein Bratenthermometer ist hier kein Luxus, sondern Pflicht. Wer es portioniert als Filet Mignon oder Tournedos zubereiten möchte: in 3 bis 4 cm dicke Steaks schneiden, kräftig anbraten und mit Butter, Knoblauch und Thymian arrosieren, bis die Kerntemperatur erreicht ist. Bei einem Chateaubriand für zwei Personen schneidet man ein ca. 400 g schweres Stück aus dem Mittelteil des Filets, brät es scharf an und gart es bei 90 °C im Ofen rosa – die klassische Beilage ist eine Béarnaise. Für Beef Wellington wird das Filet kurz angebraten, mit Pilz-Duxelles und Schinken in Blätterteig eingeschlagen und im Ofen gebacken – ein Klassiker, der gerade beim Dry-Aged-Filet sein volles Aroma entfaltet. Nach dem Garen das Filet immer mindestens 5 Minuten ruhen lassen, gegen die Faser aufschneiden und mit grobem Meersalz, schwarzem Pfeffer oder einer feinen Bärlauch-Butter servieren, die auf dem heißen Fleisch zerläuft.
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Rezepte entdeckenHäufig gestellte Fragen zum Rinderfilet Dry Aged
Das Rinderfilet stammt aus dem inneren Rückenbereich des Rinds, unterhalb des Roastbeefs. Da dieser Muskel kaum Belastung trägt, ist er von Natur aus der magerste und zarteste Cut vom Rind. Pro Tier gibt es nur ein einziges Filet von etwa 4 bis 6 kg, was es zum begehrtesten und teuersten Stück macht. Im Englischen heißt es Beef Tenderloin, im Französischen wird je nach Schnitt-Stelle zwischen Filet Mignon, Tournedos und Chateaubriand unterschieden.
Alle drei Begriffe bezeichnen Steaks aus dem Rinderfilet, unterscheiden sich aber in Größe und Position: Filet Mignon stammt aus der schmalen Filetspitze und ist die kleinste Portion (ca. 150 bis 200 g pro Steak). Tournedos sind aus dem Mittelteil geschnittene, dickere Filetscheiben (ca. 180 bis 220 g). Chateaubriand ist das Herzstück des Filets aus dem dicksten Mittelteil, ein 400 bis 500 g schweres Stück, klassisch für zwei Personen am Stück gebraten und am Tisch tranchiert.
Das Niedrigtemperatur-Verfahren ist die zuverlässigste Methode: Filet 30 bis 45 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren, dann rundum in heißem Butterschmalz scharf anbraten (1 bis 2 Minuten pro Seite). Anschließend bei 80 bis 90 °C im Backofen ziehen lassen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist – für medium rare 54 bis 56 °C. Mit Bratenthermometer arbeiten, da das magere Filet keine Reserven für zu hohe Temperaturen hat. Nach dem Garen 5 Minuten ruhen lassen und gegen die Faser aufschneiden.
Beim Rinderfilet sind die Garstufen besonders sensibel, weil das Fleisch sehr mager ist. Die Richtwerte:
- Rare (innen fast roh): 48 bis 52 °C
- Medium Rare (rosa Kern): 54 bis 56 °C
- Medium (durchgehend rosa): 58 bis 60 °C
- Medium Well (leicht rosa): 62 bis 64 °C
- Well Done (durchgegart): ab 65 °C
Die meisten Filet-Experten empfehlen medium rare bis maximal medium – darüber verliert das Filet schnell seine zarte Textur und wird trocken.
Die „alte Kuh" ist eine Auswahl reifer Rinder, die bis zu 12 Jahre alt werden. In dieser Zeit entwickelt sich das hochwertige intermuskuläre Fett, das für die Qualität und den unverwechselbaren Geschmack entscheidend ist. Nur 5 bis 8 von 100 Kühen erfüllen die strengen Kriterien für diese Klassifizierung. Beim ohnehin mageren Filet sorgt die ausgereifte Fettqualität für mehr Aroma und Geschmackstiefe, während die Dry-Aged-Reifung die typisch nussigen Noten ergänzt – ohne die zarte Textur des Filets zu beeinträchtigen.
Das vakuumierte Rinderfilet gehört direkt nach Erhalt in den Kühlschrank bei maximal +5 °C und ist dort ungeöffnet mindestens 14 Tage haltbar. Alternativ lässt es sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen die Packung am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen, damit die Textur optimal erhalten bleibt. Vor der Zubereitung 30 bis 45 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren.