Zutaten
Kochutensilien
Anleitung
Dönerfleisch vorbereiten
- Das Rinderhackfleisch in eine große Schüssel geben. Joghurt, pürierte Zwiebeln und Dönergewürz dazugeben und mindestens 5 Minuten kräftig mit der Hand verkneten, bis eine geschmeidige, leicht klebrige Masse entsteht. Abdecken und 30 Minuten – besser 2 Stunden – im Kühlschrank ziehen lassen.
- Die Hackmasse halbieren. Jede Portion auf einem Bogen Backpapier mit der Hand flach drücken, ein zweites Backpapier darauflegen und mit dem Nudelholz auf etwa 5–7 mm Dicke gleichmäßig ausrollen.
- Das obere Backpapier vorsichtig abziehen. Die Fleischplatte mithilfe des unteren Papiers stramm und ohne Luft aufrollen. Die Enden seitlich leicht zudrehen. Mit der zweiten Portion genauso verfahren.
Im Ofen garen
- Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Rollen mit der Naht nach unten auf ein Backblech legen und 30 Minuten garen. Den Ofen während des Backens nicht öffnen.
- Die fertigen Rollen aus dem Ofen nehmen und 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Fasern setzen.
Beilagen und Soßen vorbereiten
- Während das Fleisch gart, das Kraut sehr fein hobeln, mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Zitronensaft würzen und 5 Minuten kräftig durchkneten, bis es weich wird.
- Für die Knoblauchsoße den gepressten Knoblauch mit dem Joghurt verrühren und mit Salz abschmecken. Für die Cocktailsoße Mayonnaise, Ketchup und Worcestershiresauce glatt rühren.
- Salat waschen und in feine Streifen schneiden. Tomaten in Scheiben, Zwiebel in Ringe, Gurke in Scheiben schneiden.
Schneiden, anrösten, servieren
- Das Backpapier vom Fleisch lösen. Mit einem scharfen Messer dünne Streifen quer zur Rolle schneiden – in einem Zug ziehen, nicht sägen.
- Die Streifen in einer heißen Pfanne (am besten Gusseisen) mit etwas Öl 2–3 Minuten scharf anrösten, bis sich knusprige Ränder bilden.
- Die Fladenbrote kurz im Ofen oder in der Pfanne erwärmen, aufschneiden und mit Krautsalat, Salat, Tomaten, Zwiebeln und Gurken füllen. Das angeröstete Dönerfleisch hineinlegen, mit Knoblauch- oder Cocktailsoße beträufeln und sofort servieren.
Nährwerte
Notizen
Profi-Tipps für den perfekten Backpapier-Döner
Das Hack richtig kneten: Mindestens 5 Minuten mit der Hand kneten, bis die Masse geschmeidig und leicht klebrig ist. Erst dann verbinden sich Eiweiße und Fett – genau das sorgt für die typische Dönerfleisch-Konsistenz.
Ziehzeit nicht überspringen: 30 Minuten im Kühlschrank reichen, 2 Stunden sind besser. In dieser Zeit ziehen Salz und Gewürze ins Fleisch und das Hack ist am Ende durch und durch gewürzt – nicht nur an der Oberfläche.
Dünn ausrollen, fest aufrollen: Etwa 5–7 mm Dicke ist ideal. Je dünner die Platte, desto mehr Lagen entstehen beim Aufrollen – und desto näher kommt das Ergebnis an einen echten Drehspieß-Döner.
Ofen nicht öffnen: Während der 30 Minuten Garzeit bleibt die Tür zu. Jede Öffnung kostet Hitze und Dampf – beides braucht das Fleisch im Inneren.
Nachbraten ist Pflicht: Erst das scharfe Anrösten in der Pfanne nach dem Schneiden bringt die knusprigen Ränder, die einen Döner vom Hackbraten unterscheiden.
Vorbereiten und einfrieren: Die ungegarte Fleischrolle im Backpapier hält einen Tag im Kühlschrank oder bis zu 2 Monate im Tiefkühler. Vor dem Backen vollständig auftauen lassen.
Fleischqualität entscheidet: Beim Backpapier-Döner wird nichts kaschiert. Mit frisch durchgedrehtem Rinderhack aus eigener Schlachtung schmeckst du den Unterschied ab dem ersten Bissen.
