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Backpapier-Döner mit Rinderhack – saftig aus dem Ofen

Saftiges Dönerfleisch aus dem Backofen – ohne Drehspieß, ohne Imbiss-Geheimnis. Rinderhack vom Oberpfalz Beef wird gewürzt, in Backpapier gerollt und im Ofen zum echten Döner. Einfach, ehrlich, in 45 Minuten fertig.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen: 4 –6 Personen
Küche: Deutsch, Türkisch

Zutaten
  

Für das Dönerfleisch
  • 1 kg Rinderhackfleisch vom Oberpfalz Beef, 18-22 % Fett
  • 2 EL griechischer Joghurt 10 % Fett
  • 2 EL pürierte Zwiebeln leicht ausgedrückt
  • 3 EL Dönergewürz
  • 1-2 EL Öl zum Bestreichen
  • 1 Rolle Backpapier
Für die Füllung
  • 4 Fladenbrote türkisches Pide
  • 1 Romanasalat
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Salatgurke
  • 200 g Weiß- oder Rotkraut fein gehobelt
Für die Soßen
  • 5 EL griechischer Joghurt für Knoblauchsoße
  • 1 Zehe Knoblauch gepresst
  • 3 EL Mayonnaise für Cocktailsoße
  • 1 EL Ketchup für Cocktailsoße
  • 1 TL Worcestershiresauce für Cocktailsoße

Kochutensilien

  • 2 Bögen Backpapier
  • 1 Nudelholz
  • 1 Backblech
  • 1 große Rührschüssel
  • 1 scharfes Messer
  • 1 Pfanne (am besten Gusseisen)

Anleitung
 

Dönerfleisch vorbereiten
  1. Das Rinderhackfleisch in eine große Schüssel geben. Joghurt, pürierte Zwiebeln und Dönergewürz dazugeben und mindestens 5 Minuten kräftig mit der Hand verkneten, bis eine geschmeidige, leicht klebrige Masse entsteht. Abdecken und 30 Minuten – besser 2 Stunden – im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. Die Hackmasse halbieren. Jede Portion auf einem Bogen Backpapier mit der Hand flach drücken, ein zweites Backpapier darauflegen und mit dem Nudelholz auf etwa 5–7 mm Dicke gleichmäßig ausrollen.
  3. Das obere Backpapier vorsichtig abziehen. Die Fleischplatte mithilfe des unteren Papiers stramm und ohne Luft aufrollen. Die Enden seitlich leicht zudrehen. Mit der zweiten Portion genauso verfahren.
Im Ofen garen
  1. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Rollen mit der Naht nach unten auf ein Backblech legen und 30 Minuten garen. Den Ofen während des Backens nicht öffnen.
  2. Die fertigen Rollen aus dem Ofen nehmen und 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Fasern setzen.
Beilagen und Soßen vorbereiten
  1. Während das Fleisch gart, das Kraut sehr fein hobeln, mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Zitronensaft würzen und 5 Minuten kräftig durchkneten, bis es weich wird.
  2. Für die Knoblauchsoße den gepressten Knoblauch mit dem Joghurt verrühren und mit Salz abschmecken. Für die Cocktailsoße Mayonnaise, Ketchup und Worcestershiresauce glatt rühren.
  3. Salat waschen und in feine Streifen schneiden. Tomaten in Scheiben, Zwiebel in Ringe, Gurke in Scheiben schneiden.
Schneiden, anrösten, servieren
  1. Das Backpapier vom Fleisch lösen. Mit einem scharfen Messer dünne Streifen quer zur Rolle schneiden – in einem Zug ziehen, nicht sägen.
  2. Die Streifen in einer heißen Pfanne (am besten Gusseisen) mit etwas Öl 2–3 Minuten scharf anrösten, bis sich knusprige Ränder bilden.
  3. Die Fladenbrote kurz im Ofen oder in der Pfanne erwärmen, aufschneiden und mit Krautsalat, Salat, Tomaten, Zwiebeln und Gurken füllen. Das angeröstete Dönerfleisch hineinlegen, mit Knoblauch- oder Cocktailsoße beträufeln und sofort servieren.

Nährwerte

Serving: 1g

Notizen

Profi-Tipps für den perfekten Backpapier-Döner
Das Hack richtig kneten: Mindestens 5 Minuten mit der Hand kneten, bis die Masse geschmeidig und leicht klebrig ist. Erst dann verbinden sich Eiweiße und Fett – genau das sorgt für die typische Dönerfleisch-Konsistenz.
Ziehzeit nicht überspringen: 30 Minuten im Kühlschrank reichen, 2 Stunden sind besser. In dieser Zeit ziehen Salz und Gewürze ins Fleisch und das Hack ist am Ende durch und durch gewürzt – nicht nur an der Oberfläche.
Dünn ausrollen, fest aufrollen: Etwa 5–7 mm Dicke ist ideal. Je dünner die Platte, desto mehr Lagen entstehen beim Aufrollen – und desto näher kommt das Ergebnis an einen echten Drehspieß-Döner.
Ofen nicht öffnen: Während der 30 Minuten Garzeit bleibt die Tür zu. Jede Öffnung kostet Hitze und Dampf – beides braucht das Fleisch im Inneren.
Nachbraten ist Pflicht: Erst das scharfe Anrösten in der Pfanne nach dem Schneiden bringt die knusprigen Ränder, die einen Döner vom Hackbraten unterscheiden.
Vorbereiten und einfrieren: Die ungegarte Fleischrolle im Backpapier hält einen Tag im Kühlschrank oder bis zu 2 Monate im Tiefkühler. Vor dem Backen vollständig auftauen lassen.
Fleischqualität entscheidet: Beim Backpapier-Döner wird nichts kaschiert. Mit frisch durchgedrehtem Rinderhack aus eigener Schlachtung schmeckst du den Unterschied ab dem ersten Bissen.

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