Buttermilk Fried Chicken
Hähnchen über Nacht in Buttermilch, dann in gewürztes Mehl und ab ins heiße Öl. Das Ergebnis: eine krachende Kruste und Fleisch, das innen richtig saftig bleibt.
Buttermilk Fried Chicken kommt aus den Südstaaten der USA. Das Geheimnis steckt im Namen. Die Buttermilch macht das Fleisch zart und sorgt dafür, dass die Panade gut haftet.
Wir schneiden die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke. So garen sie schneller und gleichmäßiger als ganze Filets – und jedes Stück hat rundum Kruste.
Warum Buttermilch?
Buttermilch ist leicht sauer. Diese milde Säure lockert die Eiweißstrukturen im Fleisch, ohne es matschig zu machen wie eine scharfe Essig-Marinade. Das Hähnchen wird zarter und nimmt die Gewürze besser auf.
Außerdem bleibt eine dünne Schicht Buttermilch am Fleisch hängen. Daran klebt das Mehl und bildet beim Frittieren die typische, zerklüftete Kruste.
- Fleisch: Hähnchenbrustfilet in mundgerechten Stücken
- Marinade: Buttermilch, mind. 4 Stunden
- Frittieren: bei 175 °C, ca. 5–7 Minuten
- Kerntemperatur: mindestens 74 °C
Unser Hähnchenbrustfilet kommt vom Oberpfälzer Bauernhähnchen – rund 400 g pro Packung. Auch ausgelöste Keulen funktionieren und werden noch saftiger.

Buttermilk Fried Chicken
Zutaten
Anleitung
- Marinieren: Schneide die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke. Verrühre Buttermilch, Salz, Paprikapulver, Pfeffer und Knoblauchpulver und leg das Fleisch hinein. Lass es mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen.
- Panade mischen: Vermische Mehl, Salz, Paprikapulver, Pfeffer, Knoblauchpulver und nach Wunsch Cayennepfeffer in einer großen Schüssel.
- Panieren: Nimm die Stücke aus der Buttermilch und lass sie kurz abtropfen. Wälz sie in der Mehlmischung und drück die Panade fest an. Lass sie 10 Minuten auf einem Gitter ruhen.
- Frittieren: Erhitze das Öl in einem hohen Topf oder in der Fritteuse auf 175 °C. Frittier die Stücke portionsweise 5–7 Minuten goldbraun, bis sie innen mindestens 74 °C haben.
- Abtropfen: Lass das Fried Chicken auf einem Gitter abtropfen und serviere es heiß mit Zitronenspalten.
Notizen
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Lang genug marinieren
Vier Stunden sind das Minimum. Über Nacht im Kühlschrank wird das Fleisch noch zarter. Länger als 24 Stunden solltest du es aber nicht liegen lassen.
Panade gut andrücken
Lass die Stücke kurz abtropfen und drück das Mehl richtig fest an. Für eine extra dicke Kruste tauchst du sie danach noch einmal in Buttermilch und wieder ins Mehl.
Kurz ruhen lassen
Leg die panierten Stücke vor dem Frittieren 10 Minuten auf ein Gitter. Die Panade zieht etwas an und fällt im Öl nicht ab.
Öltemperatur halten
Frittier in kleinen Portionen. Zu viele Stücke auf einmal kühlen das Öl ab – dann saugt die Panade Fett und wird weich statt knusprig. Prüf die Temperatur mit einem Thermometer.
Fritteuse, Topf oder Grill?
Du brauchst keine Fritteuse. Ein schwerer Topf mit hohem Rand und ein Thermometer reichen. Wir haben einen Frittierkorb im Topf auf dem Gasgrill benutzt – so bleibt der Frittiergeruch draußen.
Lass die fertigen Stücke auf einem Gitter abtropfen, nicht auf Küchenpapier. So bleibt die Unterseite knusprig. Aus der Heißluftfritteuse klappen dagegen unsere Buffalo Chicken Wings gut.
Was passt zu Fried Chicken?
- Coleslaw – frisch und cremig als Gegenpol
- Kartoffelpüree oder Pommes
- Maiskolben vom Grill
- Zitronenspalten und ein Honig-Senf-Dip
Noch mehr knuspriges Hähnchen: Korean Fried Chicken Wings, General Tso’s Chicken oder Orange Chicken.
Häufig gestellte Fragen
Mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank. Länger als 24 Stunden solltest du es nicht marinieren.
Bei 175 °C. Mundgerechte Stücke brauchen etwa 5–7 Minuten, bis sie goldbraun sind und innen mindestens 74 °C erreichen.
Ja. Misch 500 ml Milch mit 2 EL Zitronensaft und lass sie 10 Minuten stehen. Auch Naturjoghurt mit etwas Wasser funktioniert.
Meist ist das Öl zu kalt oder die Panade wurde nicht fest genug angedrückt. Lass die panierten Stücke vor dem Frittieren 10 Minuten ruhen.
Ja. Sprüh die panierten Stücke dünn mit Öl ein und gare sie bei 200 °C etwa 15 Minuten. Die Kruste wird etwas weniger kräftig.
Ein hitzebeständiges, geschmacksneutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Auch Erdnussöl oder Frittierfett passen.
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