Dry Aged Schweinekotelett
Ein dickes, trocken gereiftes Kotelett, mit Kräutern und Knoblauch mariniert, scharf angebraten und sanft fertig gegart. Innen zartrosa, außen eine würzige Kruste.
Schweinekotelett hat bei vielen den Ruf, trocken zu sein. Das liegt fast immer an zwei Dingen: Die Scheiben sind zu dünn und sie werden zu lange gegrillt.
Mit einem dicken Dry Aged Kotelett und einem Thermometer passiert das nicht. Die Reifung bringt zusätzlich ein nussiges Aroma, das du vom Schwein so kaum kennst.
Was bringt Dry Aging beim Schwein?
Beim Dry Aging reift das Fleisch mehrere Wochen am Stück im Kühlraum. Es verliert Wasser, der Geschmack wird konzentrierter und nussiger. Gleichzeitig lockern körpereigene Enzyme die Fasern – das Fleisch wird zarter.
Für dieses Rezept nimmst du ein Kotelettsteak von mindestens 3 cm Dicke. Dann kannst du außen kräftig anbraten, ohne dass es innen durchgart.
- Fleisch: Dry Aged Kotelettsteak, 3–4 cm dick
- Garmethode: scharf anbraten, indirekt fertig garen
- Kerntemperatur: 60–63 °C für zartrosa
- Ruhezeit: 5 Minuten vor dem Aufschneiden
Bei uns bekommst du das Kotelettsteak ohne Knochen Dry Aged oder das Kotelett-Steak Dry Aged mit Knochen vom Oberpfälzer Landschwein.

Dry Aged Schweinekotelett
Zutaten
Anleitung
- Marinade: Verrühre Olivenöl, Knoblauch, Paprikapulver, Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer.
- Marinieren: Bestreich die Koteletts rundum mit der Marinade und lass sie mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen. Über Nacht im Kühlschrank wird es noch würziger.
- Grill vorbereiten: Richte den Grill für direkte und indirekte Hitze ein und stell eine Gusspfanne in die direkte Zone.
- Anbraten: Brate die Koteletts in der sehr heißen Pfanne 2–3 Minuten pro Seite an, bis eine Kruste entsteht.
- Fertig garen: Leg sie in die indirekte Zone und gare sie bei geschlossenem Deckel bis 60–63 °C Kerntemperatur.
- Servieren: Lass die Koteletts 5 Minuten ruhen, schneide sie in Scheiben und serviere sie mit Zitronenscheiben.
Notizen
Du magst das Rezept?
Bewerte das Rezept und sag uns wie du es findest!So gelingt dein Kotelett
Vor dem Grillen temperieren
Nimm das Fleisch 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank. Ein temperiertes Stück gart gleichmäßiger und braucht weniger Zeit.
Gusspfanne richtig heiß
Die Pfanne muss rauchen, bevor das Fleisch hineinkommt. Brate jede Seite 2–3 Minuten an und beweg das Kotelett dabei nicht.
Indirekt fertig garen
Nach dem Anbraten kommt das Kotelett in die indirekte Zone. Dort zieht es bei geschlossenem Deckel langsam auf Temperatur, ohne außen zu verbrennen.
Kerntemperatur statt Uhr
Bei 60–63 °C ist das Kotelett zartrosa und saftig. Magst du es durch, nimm es bei 65 °C vom Grill. Mehr dazu bei den Kerntemperaturen.
Grill oder Pfanne?
Wir haben das Kotelett in einer Gusspfanne auf dem Grill angebraten und dann indirekt fertig gegart. Das geht auch direkt auf dem Rost – dann bekommst du ein Grillmuster statt einer durchgehenden Kruste.
In der Küche brätst du es in der Pfanne an und lässt es bei 120 °C im Backofen nachziehen. Wie sich trocken und nass gereiftes Fleisch unterscheiden, liest du in Wet Aged vs. Dry Aged.
Was passt zum Kotelett?
- Zitronenscheiben – frisch zum Beträufeln
- Kartoffelgratin – unser Rezept passt perfekt
- Grillgemüse oder ein gemischter Salat
Mehr vom Schwein: der Schweine-Flanksteak mit Fenchel oder die Kachelfleisch-Spieße.
Häufig gestellte Fragen
Für zartrosa 60–63 °C, für durchgegart 65 °C. Lass das Kotelett danach 5 Minuten ruhen.
Ja. Frisches Schweinefleisch aus kontrollierter Herkunft kannst du bei 60–63 °C Kerntemperatur zartrosa essen.
Dry Aged Fleisch reift mehrere Wochen trocken am Stück. Es wird zarter und schmeckt kräftiger und nussiger.
Mindestens 3 cm. Dünne Scheiben sind durchgegart, bevor sie eine Kruste haben, und werden schnell trocken.
Mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur. Über Nacht im Kühlschrank wird der Geschmack intensiver.
Ja. Brate es in der heißen Pfanne an und lass es bei 120 °C im Backofen auf Kerntemperatur ziehen.
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