Korean Fried Chicken – doppelt knusprig
Saftige Hähnchenkeulen ohne Knochen, zweimal frittiert und in einer glänzenden Glasur aus Gochujang, Honig und Soja gewendet. Außen knusprig, innen saftig, süß und scharf zugleich.
Das Geheimnis von Korean Fried Chicken ist das doppelte Frittieren. Beim ersten Mal gart das Fleisch, beim zweiten Mal wird die Hülle richtig knusprig.
Die Glasur kommt erst ganz zum Schluss dazu. So bleibt die Kruste auch unter der Sauce knackig.
Warum Keulen?
Keulenfleisch ist dunkler und saftiger als Brust. Es verzeiht beim Frittieren ein paar Minuten mehr und bleibt trotzdem zart.
Ohne Knochen garen die Stücke gleichmäßig und schnell. Du kannst Keulen selbst auslösen: entlang des Knochens einschneiden und das Fleisch flach abheben.
- Fleisch: Hähnchenkeulen ohne Knochen
- Marinieren: mind. 30 Minuten
- Frittieren: 6–8 Min. bei 170 °C, dann 2–3 Min. bei 180 °C
- Kerntemperatur: 80 °C
Unser Pollo Fino sind bereits ausgelöste Keulen vom Oberpfälzer Bauernhähnchen. Mit Knochen bekommst du unsere Hähnchenkeulen.

Korean Fried Chicken
Zutaten
Anleitung
- Marinieren: Würz das Hähnchen mit Salz, Pfeffer und Paprika. Vermeng es mit den Marinadenzutaten und lass es mindestens 30 Minuten ziehen.
- Panade: Misch die trockenen Zutaten. Rühr ein Drittel davon mit Wasser zu einem dünnen Teig an.
- Panieren: Wende jedes Stück erst in der trockenen Mischung, dann im Teig und noch einmal in der trockenen Mischung.
- Erstes Frittieren: Frittier das Hähnchen portionsweise 6–8 Minuten bei 170 °C. Lass es auf einem Gitter abtropfen.
- Zweites Frittieren: Frittier alles noch einmal 2–3 Minuten bei 180 °C, bis es goldbraun und knusprig ist und 80 °C Kerntemperatur hat.
- Glasur: Lass alle Glasurzutaten außer Sesam und Frühlingszwiebel in einem kleinen Topf aufkochen, bis die Sauce leicht eindickt.
- Servieren: Wende das Hähnchen direkt vor dem Servieren in der Glasur. Bestreu es mit Sesam und Frühlingszwiebeln.
Notizen
Du magst das Rezept?
Bewerte das Rezept und sag uns wie du es findest!So gelingt dein Korean Fried Chicken
Stärke statt nur Mehl
Kartoffelstärke macht die Hülle leichter und knuspriger als reines Mehl. Das Backpulver sorgt für feine Bläschen.
Zweimal frittieren
Lass das Hähnchen nach dem ersten Frittieren ein paar Minuten ruhen. Beim zweiten Durchgang verdampft die Restfeuchte, und die Kruste wird hart und knusprig.
Öltemperatur kontrollieren
Nimm ein Thermometer. Ist das Öl zu kalt, saugt sich die Panade voll. Frittier lieber in kleinen Portionen.
Erst kurz vor dem Servieren glasieren
Wende das Hähnchen erst direkt vor dem Essen in der Glasur. Sonst weicht die Kruste auf.
Topf, Fritteuse oder Grill?
Wir haben im Topf mit Frittierkorb frittiert. Eine Fritteuse funktioniert genauso. Wichtig ist ein Thermometer, damit du die zwei Temperaturen genau triffst.
Lieber Wings? Dann schau dir unsere Korean Fried Chicken Wings und die Korean Wings an. Ganz ohne Gochujang: Buttermilk Fried Chicken.
Was passt zu Korean Fried Chicken?
- Reis – gedämpft, ganz klassisch
- Eingelegter Rettich oder Kimchi
- Gurkensalat mit Sesam
- Kaltes Bier – in Korea heißt das „Chimaek“
Häufig gestellte Fragen
Koreanisches frittiertes Hähnchen. Es wird zweimal frittiert und meist in einer süß-scharfen Glasur gewendet.
Beim ersten Mal gart das Fleisch. Beim zweiten Mal bei höherer Temperatur wird die Kruste extra knusprig.
Erst 170 °C für 6–8 Minuten, dann 180 °C für 2–3 Minuten.
Mindestens 75 °C, ideal sind 80 °C. Dann ist das Keulenfleisch saftig und zart.
Eine koreanische Paste aus Chili, Reis und fermentierten Sojabohnen. Sie schmeckt scharf, süßlich und würzig.
Ja. Das Hähnchen dünn mit Öl besprühen und bei 200 °C etwa 18–20 Minuten garen. Es wird etwas weniger knusprig.
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