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Putenunterkeulen im Ofen schmoren

Langsame Garung bei moderater Temperatur macht Putenunterkeulen zart und aromatisch. So gehst du vor:

  1. Keulen salzen, pfeffern und im Bräter von allen Seiten kräftig anbraten.
  2. Zwiebeln, Karotten und Sellerie mitrösten, mit Weißwein oder Brühe ablöschen.
  3. Zugedeckt bei rund 160 °C im Ofen etwa 1,5–2 Stunden schmoren und zwischendurch mit dem Fond übergießen.
  4. Zum Schluss ohne Deckel kurz bei höherer Hitze bräunen, damit die Haut Farbe bekommt.

Welche Kerntemperatur braucht die Putenkeule?

Als Richtwert für durchgegartes Geflügel gilt in der Keule eine Kerntemperatur von rund 80 °C. Mehr dazu liest du in unserem Magazin-Beitrag zu Kerntemperaturen.

Putenunterkeulen auf Grill und Smoker

Im Smoker oder auf dem Kugelgrill reibst du die Keulen mit einem Rub ein, garst sie indirekt bei 120–140 °C langsam und glasierst sie zum Ende mit einer BBQ-Sauce. Dazu passen Ofenkartoffeln, Krautsalat oder frisches Brot.

Unterschied zwischen Putenoberkeule und Putenunterkeule

Ober- und Unterkeule bilden zusammen den Putenschenkel. Die Putenoberkeule ist der obere, fleischigere Teil und eignet sich gut als Braten. Die Unterkeule ist schmaler, hat mehr Sehnen und Knochen und eignet sich deshalb vor allem zum Schmoren und für Low & Slow. Geflügel vom Knochen gibt es auch als Hähnchenkeulen oder handliche Chicken Drum Sticks.

Häufige Fragen zu Putenunterkeulen

Der untere, schmalere Teil des Putenbeins mit Knochen und dunklem, kräftigem Fleisch. Sie eignet sich besonders zum Schmoren und langsamen Garen.

Nach dem Anbraten zugedeckt bei rund 160 °C etwa 1,5–2 Stunden, zwischendurch mit dem Fond übergießen. Zum Schluss ohne Deckel bräunen.

Als Richtwert für durchgegartes Geflügel gelten in der Keule rund 80 °C.

Ja. Mit einem Rub einreiben, indirekt bei 120–140 °C langsam garen und zum Ende mit BBQ-Sauce glasieren.

Die Oberkeule ist der obere, fleischigere Teil des Beins und ein ergiebiges Bratenstück. Die Unterkeule ist schmaler, mit mehr Sehnen und Knochen, und eignet sich vor allem zum Schmoren.

Etwa 2 Stück. Das Gewicht ist ein ca.-Gewicht, abgerechnet wird nach tatsächlichem Gewicht.

Ja, sie lassen sich einfrieren. Als Richtwert des Bundeszentrums für Ernährung hält sich Pute bei −18 °C etwa 6–8 Monate; langsam im Kühlschrank auftauen.