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Putenoberkeule, Putenschenkel – der Cut

Die Putenoberkeule ist der obere Teil der Putenkeule, also der Oberschenkel der Pute. Sie ist der fleischigste Teil des Beins und wird auch als Teil des Putenschenkels bezeichnet. Ihr dunkleres Fleisch ist saftiger und kräftiger im Geschmack als die magere Putenbrust und eignet sich zum Braten, Schmoren und für Gulasch. Im Gegensatz zur schmaleren Unterkeule mit mehr Sehnen ist die Oberkeule das ergiebigere Bratenstück. Die untere Beinhälfte gibt es als Putenunterkeulen, das magere Bruststück als Putenbrustfilet.

Putenoberkeule braten, schmoren oder bei Niedrigtemperatur garen

Für einen saftigen Putenbraten wird die Oberkeule bei mittlerer Temperatur im Ofen gegart und regelmäßig mit Bratensaft übergossen, bis das Fleisch zart und durchgegart ist. Beim Garen bei Niedrigtemperatur dauert es länger, dafür wird das Fleisch besonders saftig. In Stücken geschnitten eignet sich das Fleisch für Gulasch und Ragout. Wie bei allem Geflügel wird die Putenoberkeule gut durchgegart. Das ganze Puten-Sortiment findest du in der Puten-Übersicht.

Häufige Fragen zur Putenoberkeule

Die Putenoberkeule ist der obere, fleischige Teil der Putenkeule, also der Oberschenkel der Pute. Ihr Fleisch ist dunkler, saftiger und kräftiger im Geschmack als die magere Putenbrust. Sie eignet sich als Braten, zum Schmoren und für Gulasch und ist ein ergiebiges Teilstück.

Die Putenoberkeule ist der obere Teil des Beins mit viel Fleisch und eignet sich gut als Braten. Die Putenunterkeule ist der untere, schmalere Teil mit mehr Sehnen und Knochen. Die Oberkeule ist damit das fleischigere und ergiebigere Bratenstück, die Unterkeule eignet sich eher zum Schmoren.

Der Putenschenkel bezeichnet das ganze Bein der Pute, das aus Oberkeule und Unterkeule besteht. Die Putenoberkeule ist der obere, fleischige Teil davon. Umgangssprachlich werden die Begriffe teils synonym verwendet, gemeint ist der dunkle, saftige Keulenbereich der Pute.

Die Putenoberkeule wird bei mittlerer Temperatur langsam im Backofen gebraten und regelmäßig mit dem eigenen Bratensaft übergossen, bis das Fleisch zart und durchgegart ist. Gegen Ende kann man die Hitze erhöhen, damit die Haut bräunt. Ein Bratenthermometer hilft, den Garpunkt sicher zu treffen.

Bei der Niedrigtemperatur-Methode wird die Putenoberkeule über längere Zeit bei niedriger Ofentemperatur sanft gegart. Dadurch bleibt das Fleisch besonders saftig und zart. Für eine gebräunte Oberfläche wird die Temperatur gegen Ende erhöht. Diese Methode braucht mehr Zeit, gelingt aber zuverlässig.

Ja, Geflügel wie Pute wird immer gut durchgegart und nicht rosa gegessen. Das gehört zur sicheren Zubereitung von Geflügel. Bei der Oberkeule sorgt das langsame, gründliche Garen ohnehin dafür, dass das Fleisch durch und gleichzeitig zart und saftig wird.

Zu Putenoberkeule passen klassische Beilagen wie Kartoffeln, Klöße, Wurzelgemüse und Rotkohl. Eine kräftige Bratensauce aus dem Bratensaft rundet das Gericht ab. Als Braten mit Beilagen wird die Putenoberkeule zum herzhaften Hauptgericht, in Stücken eignet sie sich für Gulasch und Ragout.