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Rinderbraten zubereiten – Tipps für saftigen Schulterbraten aus Ofen und Schmortopf

Rinderbraten zubereiten ist eine der schönsten Aufgaben in der Küche – und mit dem richtigen Stück und der richtigen Methode gelingt er jedes Mal saftig und aromatisch. Der Rinderbraten aus der Blattschulter ist besonders dankbar: Das gut durchwachsene Fleisch verzeiht längere Garzeiten und wird dabei nur noch besser. Die klassische Methode im Ofen: Den Rinderbraten von allen Seiten in einem schweren Bräter bei hoher Hitze scharf anbraten, bis eine dunkle, aromatische Kruste entsteht. Dann das Röstgemüse (Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel) im gleichen Bräter anrösten, Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten, mit Rotwein ablöschen und mit Rinderfond aufgießen. Den Braten einlegen, den Bräter schließen und bei 160–170 °C im Ofen schmoren. Wie lange Rinderbraten schmoren? Bei 600 g etwa 1,5 bis 2 Stunden, bei größeren Stücken entsprechend länger – als Faustregel gilt etwa 50 bis 60 Minuten pro 500 g. Wer einen besonders saftigen Rinderbraten möchte, wählt die Niedrigtemperatur-Methode: Den Braten zunächst scharf anbraten, dann bei 80–100 °C 4 bis 6 Stunden im Ofen garen – das Ergebnis ist unvergleichlich zart und saftig. Die ideale Kerntemperatur für Rinderbraten liegt bei 75–80 °C für klassisch durchgegart und saftig. Nach dem Schmoren den Braten aus dem Bräter nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Die Soße durch ein Sieb gießen, einkochen und mit etwas kalter Butter montieren – so entsteht eine seidig-glänzende, tiefe Bratensauce. Als Beilagen passen Kartoffelklöße, Semmelknödel, Rotkohl, Kartoffelpüree oder Spätzle klassisch zum saftigen Rinderbraten.

Rinderbraten und weitere Schmorstücke vom Oberpfälzer Rind entdecken

Der Rinderbraten aus der Blattschulter ist das ideale Schmorstück für den Sonntagsbraten. Für Rouladenliebhaber bieten die Rouladen aus derselben Fleischqualität eine elegante Alternative für besondere Anlässe. Wer das Rindfleisch lieber als Steak genießt, wird im Filetsteak Dry Aged fündig. Weitere Rinderbraten-Rezepte, Niedrigtemperatur-Tipps und Schmorklassiker findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Rinderbraten aus der Blattschulter

Die Blattschulter ist ein Teilstück aus dem vorderen Schulterbereich des Rinds. Sie ist gut durchwachsen mit einer feinen Marmorierung und einem natürlichen Fettanteil, der beim langen Schmoren für besondere Saftigkeit und Tiefe sorgt – eines der besten Teilstücke für klassischen Rinderbraten.

Als Faustregel gilt etwa 50 bis 60 Minuten pro 500 g bei 160–170 °C im geschlossenen Bräter. Ein 600-g-Stück benötigt etwa 1,5 bis 2 Stunden. Bei der Niedrigtemperatur-Methode (80–100 °C) dauert es 4 bis 6 Stunden – dafür wird das Fleisch besonders saftig.

Die ideale Kerntemperatur für Rinderbraten liegt bei 75–80 °C für klassisch durchgegart und saftig. Bei der Niedrigtemperatur-Methode kann die Zieltemperatur auch bei 60–65 °C liegen – dann ist das Fleisch noch leicht rosa und besonders saftig.

Bei der Niedrigtemperatur-Methode wird der Rinderbraten zunächst scharf angebraten und dann bei 80–100 °C für 4 bis 6 Stunden im Ofen gegart. Die niedrige Temperatur verhindert, dass das Fleisch Feuchtigkeit verliert – das Ergebnis ist unvergleichlich zartes, saftiges Fleisch.

Für einen saftigen Rinderbraten zunächst das Fleisch scharf anbraten für Röstaromen, dann bei niedriger Temperatur im geschlossenen Bräter mit ausreichend Flüssigkeit schmoren. Nach dem Garen den Braten mindestens 10 Minuten ruhen lassen.

Den Bratensatz mit Rotwein und Rinderfond ablöschen. Die Soße durch ein Sieb gießen, einkochen und mit etwas kalter Butter montieren – so entsteht eine seidig-glänzende, tiefe Bratensauce. Für mehr Bindung kann etwas Stärke oder Mehl eingerührt werden.

Zum Rinderbraten passen klassische Beilagen wie Kartoffelklöße, Semmelknödel, Rotkohl, Kartoffelpüree oder Spätzle besonders gut. Diese saugfähigen Beilagen nehmen die reichhaltige Bratensauce perfekt auf.

Der vakuumierte Rinderbraten ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ lässt er sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.