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Welches Fleisch für Krustenbraten – und warum aus der Keule?

Für Krustenbraten eignet sich ein Stück vom Schwein mit Schwarte: aus Keule, Schulter oder Bauch. Der Krustenbraten aus der Keule ist besonders, weil die Keule mager und fest ist und eine gleichmäßige Schwarte trägt – ideal für alle, die saftiges Bratenfleisch mit knuspriger Kruste ohne zu viel Fett möchten. Durchwachsener ist die dicke Schweineschulter mit Schwarte; vom Bauch gibt es den Krustenbraten vom Bauch sous vide vorgegart, der bereits gegart ist und nur noch knusprig gebacken wird.

So wird die Schwarte beim Krustenbraten knusprig

Bei unserem Krustenbraten ist die Schwarte schon rautenförmig eingeritzt – nur bis ins Fett, nicht ins Fleisch. So kann das Fett beim Garen austreten und die Schwarte wird gleichmäßig knusprig. Wer sie vorher wässert oder mit kochendem Wasser übergießt, öffnet die Poren für ein noch besseres Ergebnis. Vor dem Ausbacken die Schwarte kräftig mit Salz einreiben; die Kruste entsteht zum Schluss bei hoher Hitze oder unter dem Backofengrill.

Krustenbraten im Ofen: Temperatur und Garzeit

  1. Schmoren: Den Braten mit der Schwarte nach unten in einen Bräter setzen, Suppengemüse und etwas Brühe oder Bier angießen und bei 160–170 °C garen. Als Faustregel gelten etwa 45 bis 60 Minuten pro Kilogramm – beim Braten von ca. 3 kg also gut 2 bis 3 Stunden.
  2. Kruste: Den Braten umdrehen, die Schwarte salzen und bei 220–230 °C weitere 20 bis 30 Minuten garen, bis sie aufpoppt und goldbraun ist – bei Bedarf kurz den Grill des Backofens zuschalten.
  3. Garpunkt: Bei etwa 75 °C Kerntemperatur ist das Keulenfleisch saftig und vollständig durchgegart. Das Thermometer an der dicksten Stelle einstecken.

Für die Soße den Bratensatz mit Bier, Brühe oder Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Ein komplettes Rezept findest du im Magazin: Krustenbraten mit Kartoffelklößen und Biersoße.

Krustenbraten auf dem Grill oder im Smoker

Auf dem Grill gart der Krustenbraten bei indirekter Hitze von etwa 160–180 °C in 1,5 bis 2 Stunden, bis etwa 75 °C Kerntemperatur erreicht sind. Die letzten 15 bis 20 Minuten sorgt direkte Oberhitze oder die Glut für die knusprige Kruste. Die Schwarte vorher salzen.

Beilagen zum Krustenbraten

Klassisch passen Kartoffelknödel oder Semmelknödel, Sauerkraut, Blaukraut und eine dunkle Bratensoße, dazu frisches Bauernbrot zum Auftunken. Soll die Soße besonders üppig werden, ergänzt unsere Schweinebratensoße den Bratensaft.

Häufige Fragen zu Krustenbraten

Die Schwarte rautenförmig bis ins Fett einritzen – bei diesem Braten schon erledigt –, kräftig salzen und zum Schluss bei 220–230 °C oder unter dem Backofengrill ausbacken. Vorher mit kochendem Wasser übergossen, öffnen sich die Poren.

Ein Krustenbraten aus der Keule ist bei etwa 75 °C saftig und vollständig durchgegart. Gemessen wird an der dicksten Stelle.

Als Faustregel etwa 45 bis 60 Minuten pro Kilogramm bei 160–170 °C, beim ca. 3 kg schweren Braten also gut 2 bis 3 Stunden. Danach 20 bis 30 Minuten bei 220–230 °C für die Kruste. Entscheidend ist die Kerntemperatur.

Zuerst mit der Schwarte nach unten in Brühe oder Bier schmoren. Für die letzten 20 bis 30 Minuten umdrehen und die Schwarte oben bei 220–230 °C knusprig backen.

Bei indirekter Hitze von 160–180 °C in 1,5 bis 2 Stunden auf etwa 75 °C Kerntemperatur garen. Die letzten 15 bis 20 Minuten mit direkter Oberhitze oder über der Glut für die Kruste.

Kartoffelknödel oder Semmelknödel, Sauerkraut, Blaukraut und eine dunkle Bratensoße. Frisches Bauernbrot eignet sich zum Auftunken der Soße.

Vakuumiert ungeöffnet bei maximal +5 °C mindestens 12 Tage. Er lässt sich auch einfrieren – als Richtwert etwa 4–7 Monate bei −18 °C – und taut am besten über Nacht im Kühlschrank auf.