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Krustenbraten zubereiten – Tipps für knusprige Schwarte und saftiges Fleisch

Krustenbraten zubereiten ist eine Kunst – aber mit dem richtigen Vorgehen gelingt die knusprige Schwarte jedes Mal. Der wichtigste Schritt vor dem Garen: Die Schwarte rautenförmig einritzen, nur bis ins Fett, nicht ins Fleisch – so kann das Fett beim Garen austreten und die Schwarte wird gleichmäßig knusprig. Wer die Schwarte vorher wässert oder mit kochendem Wasser übergießt, öffnet die Poren und sorgt für ein noch besseres Ergebnis. Im Backofen gelingt der Krustenbraten am besten so: Den Braten zunächst mit der Schwarte nach unten in einen Bräter setzen, mit Suppengemüse und etwas Brühe angießen und bei 160–170 °C etwa 60 bis 90 Minuten garen. Dann den Braten umdrehen, die Schwarte mit Salz einreiben und bei 220–230 °C weitere 20 bis 30 Minuten garen, bis die Schwarte aufpoppt und goldbraun knusprig ist – bei Bedarf kurz den Grill des Backofens zuschalten. Die ideale Kerntemperatur für Krustenbraten liegt bei 72–75 °C für saftiges, vollständig durchgegartes Fleisch. Auf dem Grill gelingt der Krustenbraten bei indirekter Hitze von etwa 160–180 °C in 1,5 bis 2 Stunden, die letzten 15 bis 20 Minuten mit direkter Oberhitze oder über der Glut für die knusprige Kruste. Für die Sauce den Bratensatz aus dem Bräter mit Bier, Brühe oder Rotwein ablöschen und einkochen lassen – so entsteht eine tiefe, aromatische Soße. Als Beilagen passen Kartoffelknödel, Sauerkraut, Rotkohl, dunkle Soße und frisches Brot zum klassischen Krustenbraten – ein echter Sonntagsbraten in der besten bayerischen Tradition.

Krustenbraten und weitere Bratenstücke vom Oberpfälzer Landschwein entdecken

Der Krustenbraten aus der Keule ist das Herzstück des Braten-Sortiments von Oberpfalz Beef. Wer eine weitere Krustenbraten-Variante mit noch intensiverem Fettaroma sucht, findet im Krustenbraten vom Bauch Sous Vide vorgegart eine praktische Alternative, die bereits fertig gegart und nur noch knusprig zu braten ist. Für das zarteste Stück vom Oberpfälzer Landschwein bietet sich das Schweinefilet an. Weitere Rezepte und Zubereitungstipps zum Krustenbraten findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Krustenbraten

Für eine knusprige Schwarte die Kruste rautenförmig einritzen (nur bis ins Fett, nicht ins Fleisch), mit Salz einreiben und zum Schluss bei 220–230 °C oder unter dem Backofengrill garen. Wer die Schwarte vorher mit kochendem Wasser übergießt, öffnet die Poren für ein noch besseres Ergebnis.

Die ideale Kerntemperatur für Krustenbraten liegt bei 72–75 °C. Bei dieser Temperatur ist das Fleisch vollständig durchgegart und saftig. Ein Fleischthermometer an der dicksten Stelle des Bratens, ohne Knochen zu berühren, liefert das zuverlässigste Ergebnis.

Krustenbraten benötigt je nach Gewicht etwa 60 bis 90 Minuten bei 160–170 °C für den Garvorgang, plus weitere 20 bis 30 Minuten bei 220–230 °C für die knusprige Schwarte. Als Faustregel: etwa 45 bis 60 Minuten pro Kilogramm bei 160 °C.

Den Krustenbraten zunächst mit der Schwarte nach unten in den Bräter legen und in Brühe oder Bier schmoren. Für die letzten 20 bis 30 Minuten den Braten umdrehen und die Schwarte nach oben bei 220–230 °C knusprig braten.

Krustenbraten auf dem Grill bei indirekter Hitze von 160–180 °C in 1,5 bis 2 Stunden garen, bis eine Kerntemperatur von 72–75 °C erreicht ist. Für die letzten 15 bis 20 Minuten direkte Oberhitze für die knusprige Schwarte nutzen. Die Schwarte vorher einritzen und salzen.

Zum Krustenbraten passen klassisch Kartoffelknödel, Sauerkraut, Rotkohl und eine dunkle Bratensauce besonders gut. Auch Semmelknödel, Blaukraut oder frisches Bauernbrot zum Auftunken der Sauce sind beliebte Begleiter.

Der Krustenbraten aus der Keule stammt aus einem besonders mageren, fest strukturierten Teilstück des Schweins mit einer gleichmäßigen Schwarte. Im Vergleich zum Krustenbraten vom Bauch ist das Fleisch magerer und fester – ideal für alle, die saftiges Bratenfleisch mit knuspriger Kruste ohne zu viel Fett bevorzugen.

Der vakuumierte Krustenbraten ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ lässt er sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen den Braten am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.