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Tomahawk Steak grillen mit Reverse Searing

Bei einem Steak dieser Dicke garst du das Fleisch zuerst bei niedriger Temperatur fast bis zum Zielpunkt und grillst es erst am Schluss kurz bei voller Hitze. So ist es bis zum Kern gleichmäßig rosa, ohne grauen Rand unter der Kruste.

Vorbereitung: Das Tomahawk etwa 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und mit grobem Meersalz salzen. Pfeffer kommt erst nach dem Angrillen dazu, weil er bei direkter Hitze bitter wird. Eine Marinade braucht ein gereiftes Steak nicht.

  1. Indirekt garen: Grill oder Backofen auf 120 °C bringen, das Thermometer in die dickste Stelle stecken, ohne den Knochen zu berühren, und für medium rare auf 50–52 °C ziehen. Je nach Dicke dauert das etwa 60–90 Minuten.
  2. Angrillen: direkt über voller Hitze bei mindestens 280 °C oder in einer sehr heißen Gusseisenpfanne 2–3 Minuten pro Seite. Zum Schluss kurz auf den Fettrand stellen.
  3. Ruhen und Anschneiden: 5–10 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen, dabei steigt die Kerntemperatur auf 54–56 °C. Jetzt pfeffern, das Fleisch am Knochen entlang lösen und quer zur Faser in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Welche Kerntemperatur braucht ein Tomahawk Steak?

Die Werte gelten nach dem Ruhen. Beim indirekten Garen nimmst du das Steak jeweils 4–6 Grad darunter vom Rost. Medium rare bis medium passen am besten zu einem gereiften Steak, weil Fett und Aroma dann voll zur Geltung kommen.

GarstufeKerntemperatur nach dem Ruhen
Rare48–50 °C
Medium rare54–56 °C
Medium58–60 °C
Medium well62–64 °C
Well doneab 68 °C

Wie viel wiegt ein Tomahawk und für wie viele reicht es?

Unser Tomahawk von der alten Kuh wiegt ca. 1,6 kg inklusive Knochen, der Fleischanteil liegt bei etwa 700 bis 1100 Gramm. Als Hauptgericht reicht es für 2 bis 3 Personen, in einem mehrgängigen Menü mit reichhaltigen Beilagen für bis zu 4 Personen. Dazu passen Rosmarinkartoffeln, gegrilltes Gemüse, gebackener Knollensellerie oder Baguette mit Kräuterbutter – oder die Tomahawk-Süßkartoffel-Bacon-Pfanne aus dem Magazin.

Tomahawk vom jüngeren Rind, ohne Knochen oder zum Selberreifen

Dasselbe Teilstück vom jüngeren Rind gibt es als Tomahawk Steak vom Rind Dry Aged, ohne Knochen in Pfannengröße als Entrecote Rib Eye Steak von der alten Kuh. Wer die Reifung selbst in die Hand nehmen möchte, findet den Tomahawk-Cut vom Rind zum Selberreifen. Zum Würzen nach dem Anbraten eignet sich der Steak & BBQ Pfeffer Streuer.

Häufige Fragen zu Tomahawk Steak

Es stammt von Kühen, die deutlich älter sind als die üblichen Schlachtrinder. Das Fleisch hat eine tiefrote Farbe, eine kräftige Marmorierung und einen kräftig-nussigen Geschmack.

Mit Reverse Searing: bei 120 °C indirekt auf 50–52 °C Kerntemperatur ziehen, dann über voller Hitze pro Seite 2–3 Minuten scharf angrillen. Anschließend 5–10 Minuten ruhen lassen und quer zur Faser schneiden.

Für ein gereiftes Tomahawk medium rare, also 54–56 °C nach dem Ruhen. Ein Fleischthermometer hilft, den Punkt genau zu treffen.

Mindestens 4–6 Wochen im Reifekühlraum bei 1–3 °C und rund 80 % Luftfeuchtigkeit. Dabei verliert das Fleisch Wasser, und es entstehen nussige, fast käseartige Reifearomen.

Mit ca. 1,6 kg inklusive Knochen reicht es als Hauptgericht für 2 bis 3 Personen, in einem Menü mit reichhaltigen Beilagen für bis zu 4 Personen.

Aus eigener Schlachtung der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Ein Großteil der Rinder kommt von langjährigen Partnerhöfen, viele davon aus der Region; jedes Tomahawk wird von Hand zugeschnitten.

Tomahawk-Steak von der ALTEN KUH Dry Aged aus der Reifekammer der Metzgerei Lotter

Aus der Reifekammer

Warum Dry Aged anders schmeckt

Beim Trockenreifen lagert das Fleisch am Stück offen in unserer Reifekammer. Es verliert Wasser, der Geschmack wird kräftiger und nussiger, die Fasern werden mürbe. Erst danach portionieren wir von Hand.

Temperatur
1–3 °C
Luftfeuchtigkeit
rund 80 %
Reifezeit, mindestens
4–6 Wochen