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Das Tomahawk Steak Dry Aged perfekt zubereiten – Grilltipps für vollen Genuss

Das Tomahawk Steak ist durch seine Dicke von oft mehr als 5 cm und das Gewicht von ca. 1,6 kg ein Cut, der Zeit und Geduld verlangt – und dafür mit einem Ergebnis belohnt, das auf dem Grill kaum zu toppen ist. Die empfohlene Methode ist Reverse Searing: Das Steak zunächst in der indirekten Zone des Grills oder bei 120 °C im Backofen langsam auf eine Kerntemperatur von 50–52 °C bringen, anschließend bei maximaler Direkthitze von beiden Seiten scharf angrillen, bis eine tiefe, aromatische Kruste entsteht. In der Pfanne funktioniert das Tomahawk Steak am besten mit Butterschmalz bei sehr hoher Hitze: zwei bis drei Minuten pro Seite scharf anbraten, dann im Ofen bei 120 °C auf die gewünschte Kerntemperatur ziehen. Für Medium Rare liegt diese bei 54–56 °C. Der lange Rippenknochen dient dabei als natürlicher Hitzeschutz und verhindert, dass das Fleisch am Knochen übergart. Nach der Zubereitung das Steak mindestens fünf Minuten ruhen lassen – bei einem Cut dieser Größe verteilen sich die Fleischsäfte sonst ungleichmäßig. Als Beilagen passen kräftige Varianten besonders gut: Kräuterbutter, gegrillte Maiskolben, Wedges oder eine würzige BBQ Soße unterstreichen den intensiven Dry-Aged-Charakter hervorragend.

Tomahawk Steak kaufen und weitere Premium-Cuts entdecken – Dry Aged aus der Oberpfalz

Das Tomahawk Steak ist die ideale Wahl für alle, die einen Grillabend mit echtem Wow-Faktor planen. Wer die Aromen von Trocken- und Nassreifung direkt vergleichen möchte, findet im Aged Tasting Steakset den perfekten Einstieg. Für einen ähnlich intensiven Dry-Aged-Cut ohne Knochen bietet das Entrecote Rib Eye Steak Dry Aged eine kompaktere Alternative aus demselben Muskelstrang. Die gesamte Auswahl an handwerklich gereiften Cuts findest du in der Kategorie Steaks & Cuts – und wer Inspiration für Zubereitung und Rezepte sucht, wird im Magazin fündig.

Häufig gestellte Fragen zum Tomahawk Steak Dry Aged

Das Tomahawk Steak ist ein Ribeye-Steak mit extra langem Rippenknochen von bis zu 30 cm – optisch einer Tomahawk-Axt ähnelnd. Es stammt aus dem vorderen Rücken des Rinds und zeichnet sich durch starke Marmorierung, saftiges Fleisch und ein intensives Aroma aus. Bei Oberpfalz Beef wird es aus Oberpfälzer Färsenqualität geschnitten und dry aged gereift.

Die empfohlene Methode ist Reverse Searing: Das Steak zunächst bei indirekter Hitze oder 120 °C im Ofen auf ca. 50–52 °C Kerntemperatur bringen, dann bei starker Direkthitze scharf angrillen. In der Pfanne bei sehr hoher Hitze von jeder Seite zwei bis drei Minuten anbraten, dann bei 120 °C im Ofen auf die gewünschte Kerntemperatur ziehen. Nach dem Garen mindestens fünf Minuten ruhen lassen. Weitere Tipps findest du in unserem Magazin.

Für Medium Rare empfiehlt sich eine Kerntemperatur von 54–56 °C, für Medium von 58–62 °C. Da das Tomahawk Steak sehr dick ist, die Kerntemperatur mit einem Fleischthermometer in der dicksten Stelle des Fleisches messen – nicht am Knochen, da dieser die Messung verfälscht.

Beim Dry Aging reift das Tomahawk Steak offen im Kühlraum. Es verliert dabei rund 25 % seines Gewichts durch Wasserverdunstung, was die Aromen konzentriert und einen nussigen, komplexen Geschmack erzeugt. Gleichzeitig bauen Enzyme das Bindegewebe ab und machen das Fleisch zarter und geschmeidiger.

Das vakuumierte Tomahawk Steak gehört direkt nach Erhalt in den Kühlschrank bei maximal +5 °C und ist dort ungeöffnet mindestens 14 Tage ab Kaufdatum haltbar. Es lässt sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen die Packung am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.