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Beef Hammer zubereiten – Tipps für den spektakulären Rinderknochen

Was ist ein Beef Hammer? Der Beef Hammer ist eine Rinderbeinscheibe – also ein Stück aus der Rinderhaxe – bei dem der lange Knochen freigeschnitten und freigelegt wird, sodass er wie ein Hammer oder Keule aussieht. Optisch ist er das bovine Pendant zum Tomahawk Steak: imposant, rustikal, ein echter Hingucker. Geschmacklich ist der Beef Hammer durch das kollagenreiche Muskelfleisch der Haxe und das Knochenmark im langen Knochen eines der aromatischsten Stücke, die das Rind zu bieten hat. Beef Hammer grillen – Low and Slow Methode: Den Beef Hammer zunächst im Smoker oder auf dem Grill bei indirekter Hitze von 120–140 °C 3 bis 5 Stunden garen, bis das Bindegewebe aufgeweicht ist und die Kerntemperatur 88–95 °C erreicht hat. In den letzten 30 Minuten bei direkter Hitze von allen Seiten kurz angrillieren für eine aromatische Kruste. Beef Hammer zubereiten im Ofen: Den Beef Hammer in einem großen Schmortopf von allen Seiten scharf anbraten, dann mit Röstgemüse, Rotwein und Rinderfond aufgießen und bei 160 °C im geschlossenen Bräter 3 bis 4 Stunden schmoren, bis das Fleisch butterweich ist und sich vom Knochen löst. Beef Hammer Kerntemperatur: Bei 88–95 °C hat sich das Kollagen vollständig aufgelöst und das Fleisch ist butterzart. Das Knochenmark nach dem Garen mit einem kleinen Löffel aus dem Knochen lösen und direkt auf Brot genießen – es ist die Delikatesse des Beef Hammers. Das Wet Aging macht den Beef Hammer noch zugänglicher: Die entspannten Fleischfasern und das vorbereitete Bindegewebe führen zu einem kürzeren Garvorgang und einem noch zarteren Ergebnis. Als Beilagen passen Kartoffelpüree, Semmelknödel, gegrilltes Gemüse, Polenta oder frisches Baguette hervorragend zum Beef Hammer.

Beef Hammer und weitere besondere Cuts vom Oberpfälzer Rind entdecken

Der Beef Hammer ist der spektakulärste Cut im Sortiment. Wer die klassische Rinderbeinscheibe ohne langen Knochen bevorzugt, findet sie als Beinscheibe vom Rind. Für das Kalbfleisch-Pendant empfiehlt sich das Ossobuco vom Kalb. Rezepte, Smoker-Anleitungen und Schmorvariationen für den Beef Hammer findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Beef Hammer Wet Aged

Der Beef Hammer ist eine Rinderbeinscheibe aus der Rinderhaxe, bei der der lange Knochen freigeschnitten und freigelegt wird – das Fleisch sitzt wie ein Hammer- oder Keulenkopf auf dem langen Knochen. Optisch das bovine Pendant zum Tomahawk Steak, mit kollagenreichem Schmorstück-Fleisch und Knochenmark.

Den Beef Hammer bei indirekter Hitze 120–140 °C im Smoker oder Grill 3 bis 5 Stunden garen. In den letzten 30 Minuten bei direkter Hitze kurz angrillieren für eine aromatische Kruste. Kerntemperatur: 88–95 °C. Anschließend 15 Minuten ruhen lassen.

Die ideale Kerntemperatur liegt bei 88–95 °C. Bei dieser Temperatur hat sich das Kollagen vollständig aufgelöst und das Fleisch ist butterzart. Der Garpunkt ist erreicht, wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht vom Knochen lösen lässt.

Im Schmortopf bei 160 °C etwa 3 bis 4 Stunden, bis das Fleisch butterweich ist. Im Smoker oder Grill 3 bis 5 Stunden. Das Wet Aging verkürzt die Garzeit etwas, da Fleischfasern und Bindegewebe bereits durch die Reifung aufgeweicht wurden.

Beide haben einen langen freigeschnittenen Knochen. Das Tomahawk stammt aus dem Rücken (Hochrippe) – ein Grillsteak mit kurzer Garzeit. Der Beef Hammer stammt aus der Rinderhaxe – kollagenreiches Schmorstück mit langer Garzeit. Beides Showstücke, aber für völlig unterschiedliche Methoden.

Das Knochenmark ist eine absolute Delikatesse. Nach dem Garen mit einem kleinen Löffel aus dem Knochen lösen und pur auf geröstetem Baguette mit grobem Meersalz und Petersilie genießen. Es gibt außerdem der Schmorsoße eine natürliche, tiefe Bindung.

Beim Wet Aging reift der Beef Hammer vakuumiert in seinem eigenen Saft – die Fleischfasern entspannen sich und das Bindegewebe wird voraufgeweicht. Das Ergebnis: kürzerer Garprozess, zarteres Ergebnis und weniger Saftverlust beim Garen.

Der Beef Hammer wird tiefgekühlt geliefert und ist im Gefrierfach mehrere Monate haltbar. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.