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Warum eignet sich das Ribeye für Butter Aging?

Das Ribeye ist durch seine intramuskuläre Marmorierung und das Fettauge einer der fettreichsten klassischen Steakcuts. Beim Butter Aging umhüllt die Butter das Fleisch, und das Milchfett gibt seine Aromastoffe an das Fleisch ab. So bekommt der Eigengeschmack eine cremige, leicht nussige Note. Wie Butter Aging im Vergleich zu den anderen Verfahren funktioniert, liest du im Beitrag Wet Aged vs. Dry Aged.

Ribeye Steak Butter Aged braten

  1. Das Steak mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und die Butterhülle, in der es geliefert wird, abnehmen.
  2. In einer sehr heißen Gusseisenpfanne mit einem Hauch Butterschmalz von jeder Seite 3–4 Minuten scharf anbraten – auf dem Herd oder direkt auf dem Grill. Eine passende Pfanne ist die Gusseisenpfanne von Römertopf.
  3. Die Hitze reduzieren und bis zur gewünschten Kerntemperatur garen: für Medium Rare 54–58 °C.
  4. 4–5 Minuten ruhen lassen, erst dann mit grobem Meersalz würzen. Wer mag, schmilzt die Reifebutter sanft und träufelt sie darüber.

Starke Marinaden oder Gewürzmischungen würden das Butter-Aroma überdecken – eine schlichte Würzung reicht. Mehr dazu im Ratgeber zu den Gargraden.

Was passt zum Butter Aged Ribeye?

Schlichte Beilagen, die das Aroma nicht überdecken: Kartoffelgratin, Feldsalat mit Zitronendressing, gegrillte Tomaten oder Baguette zum Auftunken der Bratbutter.

Ribeye, Filetsteak oder Wet Aged?

Das Butter Aged Ribeye ist stärker marmoriert, das Butter-Aroma kommt hier intensiv zur Geltung. Das Filetsteak vom Rind Butter-Aged ist magerer und feinfaseriger, das Aroma subtiler. Ohne Butterreifung gibt es das Entrecote Rib Eye Steak Wet Aged. Wer selbst portionieren möchte, nimmt das Rib Eye am Stück Butter-Aged.

Häufige Fragen zu Rib Eye Steak Butter Aged

Durch seine starke Marmorierung. Das Milchfett der Butter gibt seine Aromastoffe ans Fleisch ab, das Ribeye bekommt eine cremige, nussige Note.

Das Ribeye ist stärker marmoriert, das Butter-Aroma kommt intensiver zur Geltung. Das Filetsteak ist magerer und feinfaseriger, hier steht die Zartheit im Vordergrund.

In einer sehr heißen Gusseisenpfanne mit einem Hauch Butterschmalz von jeder Seite 3–4 Minuten scharf anbraten, dann bei reduzierter Hitze bis zur Kerntemperatur garen und 4–5 Minuten ruhen lassen.

Für Medium Rare 54–58 °C. Dann schmilzt das Fett und das Butter-Aroma entfaltet sich.

Das Steak wird in Butter eingebettet und reift 4–6 Wochen. Die Butter schützt es vor Sauerstoff und gibt Milchfett und Aromastoffe ans Fleisch ab.

Nein. Grobes Meersalz nach dem Garen reicht, starke Marinaden würden das Butter-Aroma überdecken.

Ungeöffnet bei höchstens +5 °C im Kühlschrank mindestens 14 Tage ab Kauf. Es lässt sich einfrieren und wird am besten über Nacht im Kühlschrank aufgetaut.