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Rib Eye Steak Dry Aged am Knochen perfekt zubereiten – auf Grill und Pfanne

Das Bone-In Rib Eye Steak ist dicker und schwerer als ein klassisches Ribeye Steak ohne Knochen – das verändert die Zubereitung. Vor dem Garen das Steak unbedingt 60 bis 90 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren, sonst bleibt der Kern kalt, wenn die Kruste schon perfekt ist. Auf dem Grill am besten mit der Zwei-Zonen-Methode: zuerst über direkter, sehr hoher Hitze pro Seite ca. 2 Minuten scharf angrillen, um die charakteristische Maillard-Kruste zu erzeugen. Anschließend in die indirekte Zone bei 130 bis 150 °C ziehen und auf die gewünschte Kerntemperatur garen – 54 bis 56 °C für medium rare, 58 °C für medium. Der Knochen verlängert die Garzeit um etwa 10 bis 15 Minuten gegenüber einem knochenlosen Cut gleicher Dicke, das ist wichtig zu wissen. In der gusseisernen Pfanne funktioniert das Prinzip identisch: scharf in heißem Butterschmalz anbraten (2 Minuten pro Seite plus die Ränder), dann bei 130 °C im Backofen nachziehen lassen. Beim Arrosieren mit Butter, Knoblauch und Thymian den Saft regelmäßig über die Oberfläche begießen – das intensiviert die Aromen. Gewürzt wird erst nach dem Anbraten mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, ergänzt durch einen Klecks Bärlauch-Butter auf dem heißen Fleisch. Nach dem Garen mindestens 5 bis 10 Minuten ruhen lassen, dann am Knochen entlang aufschneiden und gegen die Faser tranchieren. Profi-Tipp: das Fleisch direkt am Knochen ist besonders intensiv im Geschmack – dieser kleine Bonus ist der eigentliche Grund, warum Steakliebhaber zur Bone-In-Variante greifen.

Bone-In Rib Eye Varianten und Premium-Alternativen aus dem Sortiment

Bone-In Rib Eye, Cote de Boeuf, Cowboy Steak und Tomahawk bezeichnen alle Rib-Eye-Steaks am Knochen – sie unterscheiden sich nur in der Knochenlänge. Wer ein noch intensiveres Aroma sucht, greift zum Entrecôte Bone In von der alten Kuh – sechs Wochen am Knochen gereift, von der Färse aus der Oberpfalz, mit deutlich tieferen Dry-Aged-Noten. Wer es lieber knochenlos und einfacher in der Handhabung mag, findet im Entrecôte am Stück Dry Aged die passende Alternative ohne Knochen – mit demselben nussigen Aroma, aber praktischer zum Portionieren.

Häufig gestellte Fragen zum Entrecôte Rib Eye Bone Dry Aged

Das Entrecôte Rib Eye Bone ist ein Rib-Eye-Steak, das mit dem Knochen geschnitten und gereift wurde. Der Knochen bringt zwei entscheidende Vorteile: Während der Dry-Aged-Reifung schützt er das Fleisch vor zu starkem Wasserverlust und sorgt für eine gleichmäßigere Aromaentwicklung. Beim Garen wirkt er als Wärmespeicher und intensiviert die Röstaromen. Das Fleisch direkt am Knochen ist besonders saftig und geschmacksintensiv – ein Aspekt, den knochenlose Cuts nicht bieten können. International wird das Stück auch Cote de Boeuf, Cowboy Steak oder Bone-In Ribeye genannt.

Beide Produkte sind Bone-In Rib Eye Steaks vom Oberpfalz-Rind, Dry Aged gereift – der Unterschied liegt in Fleischqualität und Reifezeit. Diese Standard-Variante stammt vom regulären Oberpfalz-Rind, ist klassisch trockengereift und bietet den vollen Bone-In-Genuss zu einem zugänglicheren Preis. Die Premium-Variante von der alten Kuh stammt von ausgewählten reifen Färsen, ist sechs Wochen am Knochen gereift und entwickelt durch die längere Reifezeit und das hochwertigere Ausgangsfleisch ein deutlich intensiveres, tiefer ausgeprägtes Dry-Aged-Aroma. Wer Bone-In zum ersten Mal probiert, ist mit dieser Standard-Variante bestens bedient.

Steak 60 bis 90 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren. Auf dem Grill mit Zwei-Zonen-Methode arbeiten: zuerst über direkter, sehr hoher Hitze pro Seite 2 Minuten scharf angrillen, dann in die indirekte Zone bei 130 bis 150 °C ziehen und auf die gewünschte Kerntemperatur garen. Für medium rare 54 bis 56 °C, für medium 58 °C. In der gusseisernen Pfanne: scharf in heißem Butterschmalz anbraten (2 Minuten pro Seite plus Ränder), dann bei 130 °C im Backofen nachziehen lassen. Mit Butter, Knoblauch und Thymian arrosieren, erst nach dem Anbraten salzen. Nach dem Garen 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.

Alle vier Begriffe bezeichnen dasselbe Stück Fleisch – ein Rib-Eye-Steak am Knochen – unterscheiden sich aber in der Knochenlänge und Herkunft des Begriffs. Bone-In Rib Eye ist die englische Sammelbezeichnung. Cote de Boeuf ist die französische Bezeichnung, klassisch mit kurzem Knochen. Cowboy Steak stammt aus der amerikanischen Steakhouse-Tradition, ebenfalls mit kurzem Knochen. Beim Tomahawk wird der komplette Rippenknochen gelassen und französisch geputzt, was ihm das archaische Aussehen verleiht. Geschmack und Fleischqualität sind bei gleicher Reifung identisch.

Dry Aged steht für die Trockenreifung von Rindfleisch bei kontrollierter Temperatur (1 bis 3 °C), Luftfeuchtigkeit (75 bis 85 %) und Luftzirkulation über mehrere Wochen. Dabei verliert das Fleisch rund 20 bis 30 Prozent Wasser, körpereigene Enzyme zersetzen Bindegewebsstrukturen und sorgen für mehr Zartheit, gleichzeitig konzentriert sich der Geschmack und entwickelt die typisch nussigen, fast schon parmesanartigen Noten. Beim Rib Eye lohnt sich Dry Aged besonders, weil der hohe Marmorierungsanteil die entstehenden Aromen optimal aufnimmt und trägt – im Ergebnis entsteht ein deutlich intensiveres und tieferes Geschmackserlebnis als bei Wet Aged.

Das vakuumierte Bone-In Rib Eye gehört direkt nach Erhalt in den Kühlschrank bei maximal +5 °C und ist dort ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ lässt es sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen die Packung am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen, damit die Textur und das Aroma optimal erhalten bleiben. Vor der Zubereitung 60 bis 90 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren.