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Cuscino – was den Special Cut auszeichnet

Cuscino ist ein noch wenig bekannter Special Cut, der unter Grillkennern zunehmend beliebt wird. Der Name stammt aus dem Italienischen und bedeutet „Kissen“, was auf die kompakte, polsterartige Form des Stücks anspielt. Cuscino wird aus dem Muskeldeckel der Schulter geschnitten und ist von Natur aus zart, feinfasrig und gut marmoriert. Genau diese Eigenschaften machen es zu einem dankbaren Cut für Pfanne, Grill und Smoker: Das Fleisch bleibt beim Garen saftig und nimmt Marinaden und Rauch gut auf. Im Gegensatz zu den gängigen Standard-Cuts ist Cuscino eine Entdeckung für alle, die abseits von Steak und Filet etwas Neues probieren möchten. Das Cuscino von Oberpfalz Beef stammt aus regionaler Haltung und wird in der Metzgerei Lotter zugeschnitten. Weitere besondere Teilstücke findest du in unserem Schweinefleisch-Sortiment.

Cuscino zubereiten – scharf angrillen oder im Smoker garen

Cuscino lässt sich auf zwei Arten besonders gut zubereiten. Als schnelles Grill- und Pfannengericht wird es wie ein Steak behandelt: das Fleisch rund 30 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und bei hoher Hitze von beiden Seiten scharf anbraten, bis sich eine Kruste bildet. Anschließend auf eine Kerntemperatur von rund 62 bis 65 Grad ziehen lassen, kurz ruhen lassen und quer zur Faser in Scheiben schneiden – so bleibt es zart. Wer mehr Zeit hat, gart Cuscino niedrig und langsam im Smoker oder Ofen bei rund 110 bis 120 Grad, wodurch es besonders mürbe wird und ein feines Raucharoma annimmt. Eine Marinade aus Öl, Knoblauch und Kräutern vor dem Garen unterstreicht den Eigengeschmack; gesalzen wird erst nach dem Anbraten. Dünn aufgeschnitten passt Cuscino zu Ofengemüse, Salaten oder als Hauptkomponente eines Grilltellers. Weitere Cuts findest du in unseren Steaks und Cuts vom Rind, passende Beilagen in unserem Wurst-Sortiment.

Häufig gestellte Fragen zum Cuscino

Cuscino ist ein Special Cut aus dem Muskeldeckel der Schulter. Der Name stammt aus dem Italienischen und bedeutet Kissen, was auf die kompakte, polsterartige Form anspielt. Das Fleisch ist zart, feinfasrig und gut marmoriert und eignet sich besonders zum Kurzbraten, Grillen und Smoken.

Cuscino bei hoher Hitze von beiden Seiten scharf angrillen, bis sich eine Kruste bildet, dann auf eine Kerntemperatur von rund 62 bis 65 Grad ziehen. Nach dem Grillen einige Minuten ruhen lassen und quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden, damit das Fleisch zart bleibt. Erst nach dem Anbraten salzen.

Als Cuscino-Steak bezeichnet man den als Steak zugeschnittenen Cuscino-Cut. Er wird wie ein klassisches Steak kurz und heiß gebraten oder gegrillt und anschließend quer zur Faser aufgeschnitten. Durch die feine Marmorierung bleibt das Steak saftig und ist eine aromatische Alternative zu Standard-Cuts.

Ja. Neben dem schnellen Kurzbraten lässt sich Cuscino auch niedrig und langsam im Smoker oder Ofen bei rund 110 bis 120 Grad garen. Dabei wird das Fleisch besonders mürbe und nimmt ein feines Raucharoma an. Diese Methode eignet sich gut, wenn man mehr Zeit hat und ein besonders zartes Ergebnis möchte.

Cuscino hat eine deutliche Faserstruktur. Schneidet man es quer zur Faser in dünne Scheiben, werden die Fasern verkürzt und das Fleisch wirkt zarter. Schneidet man längs zur Faser, bleibt es zäher. Das Schneiden quer zur Faser ist daher entscheidend für ein zartes Ergebnis.

Das Fleisch stammt aus regionaler Haltung in der Oberpfalz. Zugeschnitten wird das Cuscino in der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Zwischen Erzeuger und Versandpaket steht kein Zwischenhandel, sodass die Herkunft des Fleisches nachvollziehbar bleibt.