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Ossobuco zubereiten – Das klassische Rezept mit Kalbsbeinscheibe und Gremolata

Ossobuco zubereiten ist einfacher als sein legendärer Ruf vermuten lässt – das Gericht braucht vor allem Zeit und gute Zutaten, und beides lässt sich planen. Das klassische Ossobuco Rezept nach Mailänder Art beginnt mit den Kalbsbeinscheiben: Die Scheiben mit Mehl bestäuben, beidseitig salzen und in einem breiten Schmortopf oder Bräter bei hoher Hitze in Olivenöl und etwas Butter von beiden Seiten 3 bis 4 Minuten goldbraun anbraten. Die Scheiben herausnehmen, dann fein gewürfelte Zwiebeln, Möhren und Sellerie im gleichen Topf bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis sie weich sind. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen, vollständig einkochen lassen, dann stückige Tomaten oder passierten Tomaten zugeben und mit Rinderbrühe oder Kalbsfond aufgießen. Die Kalbsbeinscheiben zurück in den Topf setzen – die Flüssigkeit sollte das Fleisch etwa zur Hälfte bedecken – Deckel aufsetzen und bei 150–160 °C im Backofen etwa 1,5 bis 2 Stunden schmoren, bis das Fleisch butterweich ist und sich fast vom Knochen löst. Ossobuco Garzeit: Je nach Dicke der Scheiben 1,5 bis 2,5 Stunden – die Scheiben sind fertig, wenn sie auf leichten Fingerdruck hin nachgeben und die Sauce schön eingedickt ist. Das Knochenmark im Knochen nach dem Schmoren mit einem kleinen Löffel herauslösen und direkt genießen oder in die Sauce rühren – es ist die Krönung des Gerichts. Die unverzichtbare Begleitung ist die Gremolata: eine frische Mischung aus fein geriebenem Zitronenabrieb, gepresstem Knoblauch und fein gehackter Petersilie, die erst unmittelbar vor dem Servieren über das Ossobuco gestreut wird – sie belebt das reiche Schmoraroma mit Frische und Säure. Als klassische Ossobuco Beilage gilt das Risotto alla Milanese mit Safran – aber auch Polenta, Kartoffelpüree oder breite Bandnudeln passen hervorragend zur tiefen Schmorsoße.

Ossobuco und weitere Kalbfleisch-Spezialitäten aus der Oberpfalz entdecken

Das Ossobuco vom Kalb ist der Klassiker unter den Kalbfleisch-Schmorgerichten. Wer weitere zarte Kalbfleisch-Cuts entdecken möchte, findet mit den Kalbsbäckchen ein weiteres delikates Schmorstück vom Oberpfälzer Kalb. Für das Premiumstück zum Grillen empfiehlt sich das Kalbskotelett. Ausführliche Ossobuco-Rezepte und Kochanleitungen findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Ossobuco vom Kalb

Ossobuco (italienisch für „Knochen mit Loch") ist ein klassisches Schmorgericht aus der Mailänder Küche. Es besteht aus quer gesägten Kalbsbeinscheiben, die mit Tomaten, Weißwein, Brühe und Gemüse langsam geschmort werden. Das Knochenmark im Knochen ist die Delikatesse des Gerichts. Traditionell serviert mit Risotto alla Milanese und Gremolata.

Traditionell wird Ossobuco mit Kalbsbeinscheibe zubereitet – das ist das Original aus der Mailänder Küche. Die Kalbsbeinscheibe ist milder im Geschmack und zarter als Rinderbeinscheibe. Ossobuco vom Rind gelingt ebenfalls, hat aber ein kräftigeres Aroma und benötigt mehr Garzeit.

Die Garzeit für Ossobuco vom Kalb beträgt je nach Dicke der Scheiben 1,5 bis 2,5 Stunden bei 150–160 °C im geschlossenen Bräter. Die Kalbsbeinscheiben sind fertig, wenn das Fleisch auf leichten Fingerdruck hin nachgibt und sich fast vom Knochen löst.

Gremolata ist eine frische Würzmischung aus Zitronenabrieb, Knoblauch und Petersilie. Sie wird erst unmittelbar vor dem Servieren über das fertige Ossobuco gestreut. Die Gremolata belebt das reiche Schmoraroma mit frischer Zitronensäure – sie ist unverzichtbarer Bestandteil des klassischen Rezepts.

Die klassische Ossobuco-Beilage ist Risotto alla Milanese – ein Safranrisotto, dessen goldgelbe Farbe und cremige Textur perfekt zur Schmorsoße passen. Auch Polenta, Kartoffelpüree oder breite Bandnudeln sind beliebte Begleiter. Die Beilage sollte die aromatische Schmorsoße gut aufnehmen.

Die Kalbsbeinscheiben mit Mehl bestäuben und von beiden Seiten goldbraun anbraten. Mit Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Weißwein, Tomaten und Brühe in den Bräter geben. Deckel aufsetzen und bei 150–160 °C etwa 1,5 bis 2,5 Stunden schmoren. Zum Schluss mit Gremolata bestreuen.

Das Knochenmark ist die Delikatesse des Ossobuco. Nach dem Schmoren lässt es sich mit einem kleinen Löffel aus dem Knochen lösen. Es kann direkt genossen, auf Brot gestrichen oder in die Schmorsoße gerührt werden – es gibt der Sauce zusätzliche Tiefe und ein unvergleichliches Aroma.

Das vakuumierte Ossobuco ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ lässt es sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.