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Kalbsbries richtig vorbereiten

  • Wässern: Das Bries einige Stunden in kaltes Wasser legen und das Wasser mehrmals wechseln – so wird es schön hell.
  • Blanchieren: Anschließend in leicht gesalzenem, siedendem Wasser etwa 3–5 Minuten ziehen lassen und in Eiswasser abschrecken.
  • Häutchen entfernen: Die feine äußere Haut, Fett und Äderchen vorsichtig abziehen.
  • In Form bringen: Für gleichmäßige Scheiben das Bries einige Stunden im Kühlschrank zwischen zwei Brettern leicht beschweren.

Kalbsbries zubereiten – Ideen

Klassisch wird Kalbsbries in Scheiben oder Röschen geteilt, leicht mehliert und in Butter goldbraun gebraten – außen knusprig, innen zart. Auch paniert oder in einer Rahmsauce mit Pilzen schmeckt es. Für eine feine Sauce löschst du den Bratensatz mit etwas Weißwein ab und gießt mit unserem Kalbsfond auf. Dazu passen Kartoffelpüree, junges Gemüse, Spargel oder ein Blattsalat mit leichter Vinaigrette.

Wie schmeckt Kalbsbries?

Mild und fein, mit einer fast cremigen Textur. Gebraten bekommt es außen eine knusprige Kruste, innen bleibt es zart. Kalbsbries ist empfindlich – verarbeite es am besten zeitnah und bewahre es bis dahin gut gekühlt auf.

Mehr aus der feinen Kalbsküche

Anregungen rund ums Kalbsfilet findest du im Magazin unter Kalbsfilet – Zubereitung und Rezepte. Ebenfalls eine Spezialität vom Kalb ist unsere Kalbsleber, für lange Schmorabende im Herbst empfehlen wir die Kalbsbäckchen.

Häufige Fragen zu Kalbsbries

Kalbsbries, auch Kalbsbrieß oder Milken, ist die Thymusdrüse des Kalbs und eine Spezialität der gehobenen Küche.

Die Thymusdrüse ist bei jungen Tieren ausgeprägt und bildet sich mit zunehmendem Alter zurück. Bei ausgewachsenen Rindern ist sie nicht mehr vorhanden.

Einige Stunden wässern, kurz blanchieren, in Eiswasser abschrecken und Häutchen, Fett und Äderchen abziehen. Für gleichmäßige Scheiben gekühlt leicht beschweren.

Etwa 3–5 Minuten in leicht gesalzenem, siedendem Wasser ziehen lassen und danach in Eiswasser abschrecken.

Mild und fein, mit fast cremiger Textur. Gebraten ist es außen knusprig und innen zart.

Aus eigener Schlachtung der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Laut Etikett sind die Kälber in der Oberpfalz geboren, gemästet und geschlachtet.