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Schäufele – der Schulterbraten mit Knochen und Schwarte

Das Schäufele ist ein traditioneller Schweinebraten aus der Schweineschulter, der vor allem in Franken und Bayern fester Bestandteil der Wirtshausküche ist. Seinen Namen verdankt es dem schaufelförmigen Schulterknochen, an dem das Fleisch sitzt und der dem Braten beim Garen Saft und Aroma gibt. Charakteristisch ist die Schwarte, die im Ofen zur knusprigen Kruste wird. Wichtig zu wissen: In Franken und Bayern ist das Schäufele ein frischer Schweinebraten, der mit knuspriger Kruste im Ofen gegart wird – das badische Schäufele dagegen ist mild geräuchert und gepökelt, ähnlich wie Kasseler. Dieses Schäufele ist die fränkisch-bayerische Bratenvariante [BITTE BESTÄTIGEN]. Geliefert wird es tiefgefroren, sodass es sich auf Vorrat legen lässt und für einen deftigen Braten jederzeit bereitliegt. Das Fleisch von Oberpfalz Beef stammt vom Schwein aus regionaler Haltung und wird in der Metzgerei Lotter zugeschnitten. Weitere Teilstücke findest du in unserem Schweinefleisch-Sortiment.

Schäufele zubereiten – auftauen, saftig garen, Kruste knusprig backen

Ein tiefgefrorenes Schäufele zunächst langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen, damit es beim Garen gleichmäßig saftig wird. Für die Zubereitung die Schwarte rautenförmig einschneiden und das Schäufele im Ofen bei rund 160 bis 180 Grad mehrere Stunden garen, bis das Fleisch zart ist und sich leicht vom Knochen löst. Wer den Braten auf einem Bett aus Zwiebeln, Wurzelgemüse und etwas dunklem Bier oder Brühe gart, bekommt gleich eine kräftige Sauce dazu. Die ideale Kerntemperatur liegt bei rund 80 bis 85 Grad, weil das Bindegewebe der Schulter Zeit braucht, um weich zu werden. Für die knusprige Kruste die Schwarte zum Schluss bei hoher Oberhitze überbacken, bis sie aufpoppt – wer mag, bestreicht sie vorher mit etwas Salzwasser. Nach dem Garen das Schäufele kurz ruhen lassen und in Scheiben schneiden. Klassisch serviert man es mit Kloß und Kraut und der dunklen Bratensauce. Pro Person rechnet man mit etwa 400 bis 500 Gramm Schäufele mit Knochen. Passende Beilagen und Spezialitäten findest du in unserem Wurst-Sortiment, weitere Bratenstücke in unseren Steaks und Cuts vom Rind.

Häufig gestellte Fragen zum Schäufele

Ein Schäufele ist ein traditioneller Schweinebraten aus der Schweineschulter mit Knochen und Schwarte. Der Name kommt vom schaufelförmigen Schulterknochen. In Franken und Bayern ist es ein frischer Braten mit knuspriger Kruste, in Baden dagegen eine mild geräucherte, gepökelte Variante ähnlich wie Kasseler.

Nein. Das Schäufele stammt aus der Schweineschulter und enthält den schaufelförmigen Schulterknochen. Die Haxe dagegen ist der untere Teil des Beins rund um den Beinknochen. Beide sind kräftige Bratenstücke mit Schwarte, kommen aber aus unterschiedlichen Teilen des Schweins und haben eine andere Form.

Nicht grundsätzlich. Das fränkische und bayerische Schäufele ist ein frischer, ungepökelter Schweinebraten. Nur das badische Schäufele ist gepökelt und mild geräuchert und ähnelt damit dem Kasseler. Dieses Schäufele ist die fränkisch-bayerische Bratenvariante und damit kein Kasseler.

Pro Person rechnet man mit etwa 400 bis 500 Gramm Schäufele mit Knochen. Da ein Teil des Gewichts auf den Knochen entfällt, sollte man etwas großzügiger kalkulieren als bei Fleisch ohne Knochen. Mit reichlich Beilagen wie Kloß und Kraut reicht die kleinere Menge gut aus.

Ein tiefgefrorenes Schäufele taut man am besten langsam über Nacht im Kühlschrank auf. So bleibt das Fleisch saftig und gart später gleichmäßig. Vom Auftauen bei Raumtemperatur ist abzuraten. Aufgetaut sollte das Schäufele innerhalb von ein bis zwei Tagen zubereitet werden.

Die Schwarte vor dem Garen rautenförmig einschneiden und salzen. Das Schäufele bei moderater Temperatur garen, bis das Fleisch zart ist, und die Schwarte zum Schluss bei hoher Oberhitze überbacken, bis sie aufpoppt. Ein Bestreichen mit etwas Salzwasser vor dem finalen Überbacken unterstützt die knusprige Kruste.