Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Was ist ein Schäufele?

Das Schäufele ist ein traditioneller Braten der fränkischen und bayerischen Wirtshausküche. In Franken und Bayern ist es ein frischer Schweinebraten, der mit knuspriger Kruste im Ofen gegart wird. Das badische Schäufele dagegen ist gepökelt und mild geräuchert, ähnlich wie Kasseler. Unser Schäufele ist die fränkische Bratenvariante. Frisch statt tiefgefroren gibt es das Schäufele ebenfalls im Shop.

Schäufele richtig auftauen

Das Schäufele ist roh und wird nach dem Auftauen wie ein frisches Schäufele gegart. Lass das tiefgefrorene Schäufele langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen – so bleibt es saftig und gart später gleichmäßig. Vom Auftauen bei Raumtemperatur ist abzuraten. Aufgetaut bereitest du es innerhalb von ein bis zwei Tagen zu.

Schäufele im Ofen mit knuspriger Kruste

Ist die Schwarte noch nicht eingeschnitten, schneidest du sie rautenförmig ein; dann kräftig salzen. Das Schäufele bei rund 160–180 °C mehrere Stunden garen, bis das Fleisch zart ist und sich leicht vom Knochen löst. Auf einem Bett aus Zwiebeln, Wurzelgemüse und etwas dunklem Bier oder Brühe entsteht gleich eine kräftige Soße. Die Kerntemperatur liegt bei etwa 75–80 °C, weil das Bindegewebe der Schulter Zeit braucht. Zum Schluss die Schwarte bei hoher Oberhitze überbacken, bis sie aufpoppt; mit etwas Salzwasser bestrichen wird sie noch knuspriger. Kurz ruhen lassen und in Scheiben schneiden. Ein konkretes Rezept: Schäufele in Rauchbiersoße – ein Schäufele von ca. 1–1,2 kg schmort darin mit Deckel bei 160 °C ca. 2,5 Stunden.

Wie viel Schäufele pro Person?

Pro Person rechnest du rund 375 g Schäufele mit Knochen – etwa 1,5 kg reichen für 4 Personen, weil ein Teil des Gewichts auf den Knochen entfällt. Klassisch kommen Klöße, Blaukraut oder Sauerkraut und dunkle Bratensoße dazu – zum Beispiel unsere Schweinebratensoße im Glas.

Häufige Fragen zu Schäufele

Ein traditioneller Schweinebraten aus der Schweineschulter mit Knochen und Schwarte. Der Name kommt vom schaufelförmigen Schulterknochen.

Nein. Es ist roh und tiefgefroren. Nach dem Auftauen im Kühlschrank wird es wie ein frisches Schäufele im Ofen gegart; frisch gibt es das Schäufele auch ungefroren im Shop.

Nein. Das Schäufele stammt aus der Schweineschulter mit dem schaufelförmigen Schulterknochen, die Haxe ist der untere Teil des Beins rund um den Beinknochen.

Nicht grundsätzlich. Das fränkische und bayerische Schäufele ist ein frischer, ungepökelter Schweinebraten. Nur das badische Schäufele ist gepökelt und mild geräuchert und ähnelt damit dem Kasseler.

Rund 375 g Schäufele mit Knochen pro Person – etwa 1,5 kg reichen für 4 Personen, weil ein Teil des Gewichts auf den Knochen entfällt.

Langsam über Nacht im Kühlschrank, nicht bei Raumtemperatur. Aufgetaut sollte es innerhalb von ein bis zwei Tagen zubereitet werden.

Die Schwarte rautenförmig einschneiden, falls nötig, und salzen. Das Schäufele bei moderater Temperatur bis etwa 75 bis 80 °C Kerntemperatur garen und die Schwarte zum Schluss bei hoher Oberhitze überbacken, bis sie aufpoppt.

Maßgeblich ist das Datum auf der Packung. Als Richtwert hält Schweinefleisch bei −18 °C etwa 4 bis 7 Monate.