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Wildschweinhaxe schmoren: Schritt für Schritt

  1. Die Haxe rundum scharf anbraten, damit sich Röstaromen bilden.
  2. Rotwein, Wildfond, Wurzelgemüse, Wacholder und Lorbeer dazugeben.
  3. Zugedeckt bei etwa 160 °C im Ofen oder leise köchelnd im Schmortopf als Richtwert rund 1,5–2,5 Stunden schmoren, bis das Fleisch zart ist und sich vom Knochen löst.

Wildschwein wird vollständig durchgegart, mindestens rund 70 °C im Kern – beim langen Schmoren liegt die Haxe deutlich darüber. Zeit ist hier die wichtigste Zutat: Durch das viele Bindegewebe braucht die Haxe länger als magere Teilstücke. Eine Basis für die Sauce ist die Wildsoße im Glas, zum Würzen vor dem Anbraten eignet sich das Ankerkraut Wildgewürz.

Wildschweinhaxe und Schweinshaxe: der Unterschied

Beide sind der Unterschenkel und werden geschmort oder gebraten. Die Wildschweinhaxe schmeckt deutlich kräftiger und wildaromatischer. Anders als die magere Keule ist sie kein Bratenstück, sondern für das langsame Schmoren gedacht. Weitere Schmor-Cuts vom Wildschwein sind die Wildschweinschulter mit Knochen und der Wildschweinhals ohne Knochen.

Reste von der Haxe: Ragù am nächsten Tag

Nach dem Schmoren lässt sich das Haxenfleisch leicht vom Knochen zupfen. Übrig gebliebenes Fleisch wird am nächsten Tag zu einem herzhaften Ragù – Inspiration liefert unsere Wildschweinbolognese.

Beilagen zur Wildschweinhaxe

Dazu passen unser Blaukraut, die Semmelknödel, Kartoffelknödel oder Sauerkraut, die die Sauce aufnehmen. Maronen und Preiselbeeren geben fruchtig-herbe Akzente.

Häufige Fragen zu Wildschweinhaxe

Der Unterschenkel des Wildschweins, ein bindegewebsreicher Schmor-Cut. Beim langsamen Garen wird das Fleisch zart und löst sich fast vom Knochen.

Beide sind der Unterschenkel. Die Wildschweinhaxe schmeckt kräftiger und wildaromatischer und wird vollständig durchgegart.

Scharf anbraten und dann mit Rotwein, Wildfond, Wurzelgemüse, Wacholder und Lorbeer bei niedriger Hitze im Schmortopf oder Ofen schmoren, bis sich das Fleisch vom Knochen löst.

Ja, Wildschweinfleisch wird vollständig durchgegart und nicht rosa gegessen, mindestens rund 70 °C im Kern. Beim langen Schmoren ist das gegeben.

Zugedeckt bei etwa 160 °C als Richtwert rund 1,5–2,5 Stunden, bis das Fleisch zart ist und sich leicht vom Knochen löst. Durch das viele Bindegewebe braucht sie länger als magere Teilstücke.

Die Wildschweinhaxe wird ohne Schwarte geliefert, eine knusprige Kruste wie bei der Schweinshaxe entsteht deshalb nicht. Sie wird geschmort, bis das Fleisch zart ist.