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Wie schwer ist eine Wildschweinkeule?

Diese Wildschweinkeule ohne Knochen wiegt ca. 2,9 kg. Weil Fleisch ein Naturprodukt ist und von Hand geschnitten wird, weicht das Gewicht etwas ab; abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Gewicht. Bei rund 250 g pro Person reicht sie für etwa 11 Personen. Für eine kleinere Runde gibt es den fertig zugeschnittenen Wildschweinbraten aus der Keule.

Wildschweinkeule mit oder ohne Knochen braten?

Ohne Knochen ist die Keule praktischer: Sie gart gleichmäßig, lässt sich füllen und rollen und einfach tranchieren. Die Wildschweinkeule mit Knochen gibt beim Garen zusätzliches Aroma an Fleisch und Sauce ab. Einen fertig gerollten und gebundenen Braten bekommst du als Wildschweinrollbraten.

Wildschweinkeule ohne Knochen im Backofen

Die Keule rundum scharf anbraten und dann im Ofen bei etwa 150–160 °C garen, bis der Kern etwa 75–80 °C erreicht hat. Als grober Richtwert gelten rund 1,5–2 Stunden pro Kilogramm; wer es sanfter mag, gart bei etwa 130–150 °C entsprechend länger. Weil die Keule mager ist, hält die moderate Hitze sie saftig, zu hohe Hitze macht sie trocken. Ein Fleischthermometer an der dicksten Stelle zeigt dir, wann sie fertig ist.

Wildschwein bitte vollständig durchgaren, mindestens rund 70 °C im Kern. Wildschwein wird – wie gesetzlich vorgeschrieben – auf Trichinen untersucht; das Bundesinstitut für Risikobewertung rät trotzdem, Wildschweinfleisch an allen Stellen auf mindestens rund 70 °C zu erhitzen.

Wildschweinkeule als Rollbraten zubereiten

Die ausgelöste Keule füllst du nach Wunsch, rollst sie auf und bindest sie mit Küchengarn. So gart sie gleichmäßig und ergibt nach dem Braten schöne Scheiben. Für die Sauce passt die Wildsoße im Glas.

Welche Beilagen passen zur Wildschweinkeule?

Klassisch sind Rotkohl oder Blaukraut, Kartoffelknödel, Semmelknödel und Spätzle, die die kräftige Sauce aufnehmen. Maronen, glasierte Kastanien und Preiselbeeren geben fruchtig-herbe Akzente. Wie vielseitig Wildschwein sonst ist, zeigt unsere Wildschweinbolognese. Einen durchwachseneren Schmor-Cut findest du in der Wildschweinschulter ohne Knochen.

Häufige Fragen zu Wildschweinkeule ohne Knochen

Die ausgelöste Hinterkeule des Wildschweins, das klassische große Bratenstück. Sie ist magerer als die durchwachsene Schulter und lässt sich gleichmäßig garen, als Rollbraten binden und einfach tranchieren.

Ohne Knochen gart die Keule gleichmäßig, lässt sich füllen und nach dem Garen einfach tranchieren. Mit Knochen gibt sie beim Garen zusätzliches Aroma an Fleisch und Sauce ab.

Ja. Schlegel ist die vor allem regional gebräuchliche Bezeichnung für die Keule, also die Hinterkeule des Wildschweins.

Diese Keule wiegt ca. 2,9 kg und reicht bei rund 250 g pro Person für etwa 11 Personen. Abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Gewicht.

Die Keule ist mager. Bei moderater Hitze von etwa 150–160 °C oder sanfter bei 130–150 °C gart sie vollständig durch und bleibt saftig, bei zu hoher Hitze wird das Fleisch trocken.

Ja, Wildschweinfleisch wird vollständig durchgegart: mindestens rund 70 °C im Kern, für Keule und Braten etwa 75–80 °C. Ein Fleischthermometer zeigt den Garpunkt sicher an.