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Gänsekeule, Gänseschenkel – der Festtags-Cut

Die Gänsekeule, auch Gänseschenkel genannt, ist der hintere Schenkel der Gans und ein klassischer Schmor- und Bratenstück. Sie enthält kräftiges, aromatisches Fleisch, das beim langsamen Garen im Ofen besonders zart wird und sich vom Knochen löst, während die Haut knusprig ausbäckt. Gänsekeulen sind die unkompliziertere Alternative zur ganzen Gans und eignen sich ideal für die Martins- und Weihnachtsgans in kleiner Runde. Ein weiteres Gänse-Teilstück ist das Gänsebrustfilet ohne Knochen; für Suppe und Ragout eignet sich das Gänseklein.

Gänsekeulen im Backofen und bei Niedrigtemperatur

Für saftige Gänsekeulen aus dem Ofen werden sie bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam gegart, bis das Fleisch mürbe ist und die Haut knusprig ausbäckt. Beim Garen bei Niedrigtemperatur dauert es länger, dafür wird das Fleisch besonders zart. Wie bei allem Geflügel werden Gänsekeulen gut durchgegart. Der austretende Bratensaft ergibt eine kräftige Sauce; klassisch werden sie mit Rotkohl, Klößen und Maronen serviert. Das ganze Gänse-Sortiment findest du in der Gänse-Übersicht.

Häufige Fragen zu Gänsekeulen

Gänsekeulen sind die hinteren Schenkel der Gans und werden auch Gänseschenkel genannt. Sie sind ein klassischer Schmor- und Bratencut mit kräftigem, aromatischem Fleisch. Beim langsamen Garen im Ofen wird das Fleisch zart und löst sich vom Knochen, während die Haut knusprig ausbäckt.

Ja, Gänsekeulen und Gänseschenkel bezeichnen dasselbe Teilstück, den hinteren Schenkel der Gans. Beide Begriffe werden synonym verwendet. Es handelt sich um den Schmor-Cut der Gans, der sich für langsames Garen im Ofen und für die klassische Martins- und Weihnachtsgans eignet.

Gänsekeulen werden bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam im Backofen gegart, bis das Fleisch zart ist und sich vom Knochen löst. Die Haut wird dabei knusprig. Wichtig ist genug Zeit bei sanfter Hitze, damit das Fleisch mürbe wird. Gegen Ende kann man die Hitze erhöhen, damit die Haut kross wird.

Bei der Niedrigtemperatur-Methode werden Gänsekeulen über längere Zeit bei niedriger Ofentemperatur sanft gegart. Dadurch wird das Fleisch besonders mürbe und saftig. Für eine knusprige Haut wird die Temperatur gegen Ende erhöht oder die Haut kurz unter dem Grill gebräunt. Diese Methode braucht mehr Zeit, gelingt aber sehr zuverlässig.

Für eine knusprige Haut wird die Gänsekeule zunächst langsam gegart und die Temperatur gegen Ende erhöht, sodass die Haut ausbäckt und kross wird. Das Bestreichen mit dem eigenen Bratensaft und das Garen ohne Abdeckung in der Schlussphase fördern die knusprige Haut zusätzlich.

Zu Gänsekeulen passen klassische Festtagsbeilagen wie Rotkohl oder Blaukraut, Kartoffelklöße, Semmelknödel und geschmorte Maronen. Eine kräftige Gänsebratensauce rundet das Gericht ab. So werden Gänsekeulen zum typischen Martins- und Weihnachtsessen.

Die Gänsekeulen werden im eigenen Betrieb zugeschnitten und in gekühlter Lieferkette versendet, damit die Qualität bis in deine Küche erhalten bleibt.