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Was ist eine Rehhaxe?

Die Rehhaxe ist der Unterschenkel des Rehs, also der untere Teil des Beins mit dem Knochen in der Mitte. In Bayern sagt man auch Rehhaxerl. Weil der Muskel viel arbeitet, ist er von Sehnen und Bindegewebe durchzogen. Kurz gebraten wäre das Fleisch zäh, geschmort wird es dagegen zart. Rehhaxen sind kleiner als Haxen vom Schwein; die größere Variante vom Wild ist die Hirschhaxe.

Wie schmort man Rehhaxen?

Rehhaxen werden gewürzt, rundum angebraten und mit Zwiebeln, Wurzelgemüse und Tomatenmark angeröstet. Dann mit Rotwein ablöschen, mit Wildfond auffüllen und zugedeckt im Ofen langsam schmoren, bis sich das Fleisch vom Knochen löst. Wacholder, Lorbeer und Thymian geben das typische Wildaroma; passend gemischt ist das Wild-Gewürz.

Häufige Fragen zu Rehhaxen

Ungeöffnet und bei +5 °C im Kühlschrank gelagert, sind die Rehhaxen mindestens 12 Tage ab Kauf haltbar.

Laut Etikett enthalten 100 g Rehhaxen 122 kcal, 3,6 g Fett (davon 1,6 g gesättigte Fettsäuren), 22,4 g Eiweiß und 0,2 g Salz.

Beides ist richtig. „Haxe“ ist die süddeutsche Schreibweise, „Hachse“ die standardsprachliche.

Das Rehfleisch kommt von Partnerbetrieben. Hersteller laut Etikett ist die Metzgerei Hans Lotter GmbH in Sulzbach-Rosenberg.