Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Warum die Hirschschulter am Knochen schmoren?

Der Knochen gibt beim langen Garen zusätzliches Aroma ab und hält den Braten saftig. Gleichzeitig wird das Bindegewebe der Schulter weich und macht die Sauce kräftig. Weil Hirschfleisch mager ist, braucht es dafür sanfte, niedrige Hitze über längere Zeit.

Hirschschulter im Ofen oder Schmortopf zubereiten

Die Schulter zuerst scharf anbraten, damit sich Röstaromen bilden. Dann mit Rotwein, Wildfond, Wurzelgemüse, Wacholder und Lorbeer zugedeckt im Backofen bei etwa 160 °C oder leise köchelnd im Schmortopf rund 2–2,5 Stunden schmoren, bis das Fleisch zart ist und sich leicht vom Knochen löst. Die genaue Dauer hängt vom Gewicht ab. Eine fertige Basis für die Sauce ist die Wildsoße im Glas.

Mit rund 2 kg reicht die halbe Schulter mit Knochen für etwa 6 Personen (bei rund 300 g pro Person mit Knochen).

Welche Hirschschulter passt zu dir?

VarianteStärke
halb, mit Knochen (diese Seite)am meisten Aroma für Fleisch und Sauce, kleine Runde
halb, ohne Knochenleichter zu füllen, als Rollbraten zu binden und zu portionieren
ganz, ohne Knochenfür die größere Runde
Hirschschulterbratenfertig zugeschnittener Braten

Was passt zur geschmorten Hirschschulter?

Semmelknödel und Blaukraut sind die klassischen Begleiter, dazu Serviettenknödel, Spätzle, Maronen und Preiselbeeren. Wenn du das Hirschfleisch lieber als Eintopf zubereitest, ist unser Süßkartoffel-Hirschgulasch das passende Rezept für kalte Tage.

Häufige Fragen zu Hirschschulter mit Knochen

Die halbe Vorderkeule des Hirschs, die mit dem Knochen geschmort wird. Am Knochen ist sie besonders aromatisch, die halbe Menge passt für eine kleinere Runde.

Bei rund 2 kg mit Knochen für etwa 6 Personen, gerechnet mit rund 300 g pro Person. Abgerechnet wird nach tatsächlichem Gewicht.

Mit Knochen gibt sie beim Schmoren mehr Aroma an Fleisch und Sauce ab. Ohne Knochen lässt sie sich leichter füllen, als Rollbraten binden und portionieren.

Die Schulter aus der Vorderkeule ist durchwachsener und wird lange geschmort. Die Keule ist die magerere Hinterkeule und wird schonend rosa gegart.

Scharf anbraten, dann mit Rotwein, Wildfond, Wurzelgemüse, Wacholder und Lorbeer langsam bei niedriger Hitze im Schmortopf oder Backofen garen, bis sich das Fleisch vom Knochen löst.

Zugedeckt bei etwa 160 °C rund 2–2,5 Stunden, bis das Fleisch zart ist und sich leicht vom Knochen löst. Die genaue Dauer hängt vom Gewicht ab.

Rotkohl oder Blaukraut, Serviettenknödel, Semmelknödel, Spätzle und glasiertes Wurzelgemüse, dazu Maronen und Preiselbeeren.