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Falsches Filet zubereiten – Tipps für zarten Rinderbraten aus der falschen Lende

Falsches Filet braten oder schmoren – beides gelingt hervorragend, aber das Schmoren bringt die wahren Qualitäten der falschen Lende zum Vorschein. Das Stück hat eine natürliche Mittelsehne, die beim langen Garen aufweicht und dem Fleisch von innen eine besondere Zartheit verleiht. In der Pfanne oder als schneller Braten im Ofen gelingt das falsche Rinderfilet bei 160–180 °C in 50 bis 70 Minuten pro 500 g – die Kerntemperatur sollte dabei 70–75 °C erreichen für ein klassisch durchgegartes, saftiges Ergebnis. Die Niedrigtemperatur-Methode bei 80–100 °C über 4 bis 6 Stunden liefert das aromatischste Ergebnis: Das Fleisch wird unglaublich zart, die Sehne löst sich vollständig auf und das Stück hat eine fast filetartige Textur. Für ein klassisches falsches Filet Rezept als Rinderbraten: Das Fleisch scharf anbraten, mit Röstgemüse (Zwiebeln, Möhren, Sellerie), Tomatenmark, Rotwein und Rinderfond in den Bräter geben und bei 160 °C im geschlossenen Bräter 2 bis 2,5 Stunden schmoren. Die falsche Lende eignet sich auch hervorragend für Sauerbraten: Das Fleisch 2 bis 3 Tage in einer Beize aus Rotweinessig, Rotwein, Lorbeer, Pfefferkörnern und Wacholderbeeren einlegen, dann wie einen klassischen Rinderbraten schmoren – das Ergebnis ist eines der aromatischsten Rindfleischgerichte der deutschen Küche. Als Beilagen passen Kartoffelklöße, Semmelknödel, Rotkohl oder Kartoffelpüree hervorragend zur falschen Lende.

Falsche Lende und weitere Rinderschmorstücke vom Oberpfälzer Rind

Die falsche Lende ist der Geheimtipp unter den Rinderschmorstücken. Wer den klassischeren Rinderbraten bevorzugt, findet im Rinderbraten aus der Blattschulter ein weiteres erstklassiges Schmorstück. Für die klassischen Rinderrouladen eignen sich die Rouladen aus derselben Fleischqualität. Rezeptideen für falsches Filet, Sauerbraten und weitere Schmorklassiker findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zur falschen Lende vom Rind

Die falsche Lende – auch falsches Filet genannt – ist ein feinfasriges Teilstück aus der Schulter des Rinds. Es hat eine natürliche Mittelsehne, die beim langen Schmoren aufweicht und dem Fleisch eine butterweiche, fast filetartige Textur verleiht.

Falsche Lende und falsches Filet bezeichnen dasselbe Teilstück aus der Schulter des Rinds – je nach Region wird eine andere Bezeichnung verwendet. In Bayern ist die falsche Lende gebräuchlicher, norddeutsch spricht man oft vom falschen Filet.

Falsches Filet gelingt am besten als Schmorbraten: Das Fleisch scharf anbraten, mit Röstgemüse, Rotwein und Rinderfond in den Bräter geben und bei 160 °C im geschlossenen Bräter 2 bis 2,5 Stunden schmoren. Für besonders zartes Ergebnis die Niedrigtemperatur-Methode bei 80–100 °C über 4 bis 6 Stunden verwenden.

Die ideale Kerntemperatur für falsches Filet liegt bei 70–75 °C für klassisch durchgegart und saftig. Bei der Niedrigtemperatur-Methode kann die Zieltemperatur auch bei 60–65 °C liegen. Der Garpunkt ist erreicht, wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht einstechen lässt.

Ja, die falsche Lende ist hervorragend für Sauerbraten geeignet. Das Fleisch 2 bis 3 Tage in einer Beize aus Rotweinessig, Rotwein, Lorbeer, Pfefferkörnern und Wacholderbeeren einlegen, dann wie einen klassischen Rinderbraten schmoren.

Die falsche Lende benötigt bei 160 °C im geschlossenen Bräter etwa 2 bis 2,5 Stunden. Bei der Niedrigtemperatur-Methode (80–100 °C) 4 bis 6 Stunden. Als Faustregel: etwa 50 bis 60 Minuten pro 500 g bei 160 °C.

Zur falschen Lende passen Kartoffelklöße, Semmelknödel, Rotkohl und Kartoffelpüree besonders gut. Für Sauerbraten aus der falschen Lende sind Kartoffelklöße und Rotkohl die traditionellen Begleiter.

Der vakuumierte Rinderbraten ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ lässt er sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.