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Bürgermeisterstück – Was ist das, wo sitzt es und wie wird es zubereitet?

Was ist das Bürgermeisterstück vom Rind? Das Bürgermeisterstück – auch Pastorenstück, Tri-Tip oder Hüftdeckel genannt – ist ein dreieckiges Teilstück aus dem hinteren Bereich der Rinderhüfte. Es liegt direkt unter dem klassischen Hüftsteak und hat eine charakteristische dreieckige Form, die beim Metzger handwerkliches Geschick beim Zuschnitt erfordert. Der Name hat eine einfache Erklärung: Das Bürgermeisterstück galt früher als so delikat, dass es dem Metzger selbst oder dem Bürgermeister – also den wichtigsten Personen des Ortes – vorbehalten war. Heute ist es in guten Metzgereien erhältlich, aber im Supermarkt kaum zu finden. Das macht es zum echten Insider-Cut. Was macht das Bürgermeisterstück so besonders? Das Fleisch ist gut marmoriert, feinfasrig und hat ein intensives Rindfleischaroma, das durch die aktive Muskulatur der Hüfte entsteht. Es ist vielseitiger als die meisten anderen Rindfleisch-Cuts: Als Rinderbraten schmoren – das klassische Bürgermeisterstück Rezept. Bei 160–170 °C im geschlossenen Bräter mit Röstgemüse, Rotwein und Rinderfond 2 bis 2,5 Stunden schmoren. Bürgermeisterstück braten – als Kurzbratenstück in der Pfanne. In Scheiben geschnitten bei hoher Hitze von beiden Seiten 3 bis 4 Minuten braten, Kerntemperatur 58–65 °C. Bürgermeisterstück als Steak – in dünne Tranchen geschnitten, direkt auf den heißen Grill. Bürgermeisterstück kochen oder braten? Beide Methoden funktionieren – das Schmoren bringt die Marmorierung besser zur Geltung, das Kurzbraten und Grillen den intensiven Rindfleischcharakter. Die Bürgermeisterstück Kerntemperatur: Als Braten 70–75 °C, als Steak 54–58 °C. Als Gulasch eignet sich das Bürgermeisterstück ebenfalls hervorragend – in Würfel geschnitten und bei niedrigen Temperaturen lange geschmort entsteht ein besonders saftiges, aromatisches Gulasch. Als Beilagen passen Kartoffelknödel, Semmelknödel, Rotkohl oder Kartoffelpüree zum klassischen Schmorgericht.

Bürgermeisterstück und weitere Bratenstücke vom Oberpfälzer Rind entdecken

Das Bürgermeisterstück ist der vielseitigste Cut im Braten-Sortiment. Wer einen klassischeren Rinderbraten bevorzugt, findet im Rinderbraten aus der Blattschulter eine weitere erstklassige Option. Für das zarteste Bratenstück aus der Keule empfiehlt sich der Rinderbraten aus der Nuss. Bürgermeisterstück-Rezepte, Schmor- und Grilltipps findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Bürgermeisterstück vom Rind

Das Bürgermeisterstück – auch Pastorenstück, Tri-Tip oder Hüftdeckel genannt – ist ein dreieckiges Teilstück aus dem hinteren Bereich der Rinderhüfte. Es hat ein intensives Rindfleischaroma und eine natürliche Marmorierung. Der Name kommt daher, dass dieses delikate Stück früher dem Metzger oder Bürgermeister vorbehalten war.

Das Bürgermeisterstück sitzt im hinteren Bereich der Rinderhüfte, direkt unterhalb des klassischen Hüftsteaks. Ein dreieckiger Muskel, der durch die aktive Muskulatur der Hüfte ein besonders intensives Rindfleischaroma und gute natürliche Marmorierung entwickelt.

Beides funktioniert hervorragend. Das Schmoren bringt die Marmorierung besser zur Geltung und liefert saftiges, zartes Schmorergebnis. Das Kurzbraten oder Grillen in Scheiben betont den intensiven Rindfleischcharakter. Das Bürgermeisterstück ist dadurch eines der vielseitigsten Stücke vom Rind.

Als Rinderbraten (geschmort): 70–75 °C für vollständig durchgegart und saftig. Als Steak oder Kurzbratenstück: 54–58 °C für medium rare. Nach dem Garen immer 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.

Das Bürgermeisterstück scharf anbraten, dann mit Röstgemüse, Rotwein und Rinderfond in den Bräter geben. Bei 160–170 °C im geschlossenen Bräter 2 bis 2,5 Stunden schmoren. Die Sauce abseihen, einkochen und mit kalter Butter montieren.

Ja – das Bürgermeisterstück in Scheiben schneiden und bei direkter hoher Hitze von beiden Seiten 3 bis 4 Minuten grillen, dann bis zur Kerntemperatur von 54–58 °C nachziehen. Quer zur Faser aufschneiden für maximale Zartheit.

Ja – das Bürgermeisterstück in Würfel schneiden und bei niedrigen Temperaturen lange schmoren. Die Marmorierung sorgt für ein besonders saftiges, aromatisches Gulasch mit deutlich mehr Charakter als magere Bratenstücke.

Der vakuumierte Rinderbraten ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ einfrierbar. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.