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Was Edelgulasch vom Wildschwein ausmacht

Edelgulasch bezeichnet Gulasch aus reinen, hochwertigen Fleischstücken, die von Sehnen und Abschnitten befreit sind – im Gegensatz zu einfachem Gulasch mit gemischten Teilstücken. Beim Wildschwein stammt das Fleisch typischerweise aus Keule und Schulter, die beim Schmoren besonders zart werden. Wildschweingulasch wird auch Wildschweinragout genannt und ist ein Klassiker der Wildküche. Wildschweinfleisch ist kräftiger und würziger als Fleisch vom Hausschwein. Wer einen edlen Braten-Cut vom Wildschwein sucht, findet den Wildschweinrücken ohne Knochen; ein kräftiges Schmorstück ist die Wildschweinschulter mit Knochen.

Wildschweingulasch richtig zubereiten

Für zartes Wildschweingulasch werden die Fleischwürfel zuerst portionsweise scharf angebraten, damit sich Röstaromen bilden, und dann langsam bei niedriger Hitze geschmort. Klassisch kommen Rotwein, Wildfond, Wacholder, Lorbeer und Zwiebeln dazu. Wildschweinfleisch wird gut durchgegart und wird beim langen Schmoren besonders mürbe – Zeit macht das Gulasch zart und die Sauce sämig. Eine passende Basis für die Sauce ist die Wildsoße im Glas, die dem Gulasch zusätzliche Tiefe gibt.

Häufige Fragen zu Wildschweingulasch

Edelgulasch vom Wildschwein ist Gulasch aus reinen, hochwertigen Wildschweinfleischwürfeln, die von Sehnen und Abschnitten befreit sind. Im Gegensatz zu einfachem Gulasch besteht es aus ausgewählten Teilstücken. Beim langsamen Schmoren wird das kräftige Fleisch zart und entwickelt ein würzig-wildiges Aroma.

Ja, Wildschweingulasch und Wildschweinragout bezeichnen im Wesentlichen dasselbe: in Würfel geschnittenes Wildschweinfleisch, das langsam in einer würzigen Sauce geschmort wird. Der Begriff Ragout wird oft für die etwas feinere Variante verwendet, meint aber dasselbe Schmorgericht aus Wildschweinfleisch.

Für Wildschweingulasch werden durchwachsene, bindegewebsreiche Teilstücke wie Keule und Schulter verwendet, die beim langen Schmoren zart werden. Edelgulasch besteht aus besonders sauber zugeschnittenen Stücken ohne Sehnen. Magere Edelteile wie der Rücken eignen sich dagegen nicht zum Schmoren.

Die Fleischwürfel werden zuerst portionsweise scharf angebraten, dann mit Rotwein, Wildfond, Zwiebeln und Gewürzen wie Wacholder und Lorbeer langsam bei niedriger Hitze geschmort, bis das Fleisch zart und durchgegart ist. Das lange, sanfte Garen macht das kräftige Wildschweinfleisch besonders mürbe.

Ja, Wildschweinfleisch wird immer gut durchgegart und nicht rosa gegessen. Das gehört zur sicheren Zubereitung von Wildschwein. Beim Gulasch ist das durch das lange Schmoren ohnehin gegeben, denn die Fleischwürfel garen dabei vollständig durch und werden zart.

Wildschweingulasch schmort bei niedriger Hitze, bis das Fleisch zart und durchgegart ist und sich leicht zerteilen lässt. Die genaue Dauer hängt von der Größe der Würfel und dem Teilstück ab. Wichtig ist gleichmäßige, niedrige Hitze, damit das kräftige Wildfleisch mürbe wird und die Sauce sämig einkocht.

Zu Wildschweingulasch passen klassische Wildbeilagen wie Rotkohl oder Blaukraut, Kartoffelknödel, Semmelknödel und Spätzle, die die kräftige Sauce aufnehmen. Maronen, glasierte Kastanien und Preiselbeeren geben fruchtig-herbe Akzente. So wird das Gulasch zum typischen Wildgericht der Saison.