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Rinderhackfleisch richtig anbraten

Rinderhack gelingt am besten in einer sehr heißen Pfanne ohne Fettzusatz. Das Hack portionsweise einlegen – zu viel auf einmal kühlt die Pfanne ab – und erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. So entstehen die Röstaromen, die Rinderhack so aromatisch machen. Dann vollständig krümelig braten, bis es durchgehend gebräunt ist.

Welche Kerntemperatur braucht Rinderhack?

Rinderhackfleisch wird vollständig durchgegart: rund 70 °C im Kern, etwa 2 Minuten lang – so empfehlen es das Bundesinstitut für Risikobewertung und die Stiftung Warentest. Anders als ganze Rindfleischstücke wird Hackfleisch nicht rosa serviert, weil beim Mahlen Keime von der Oberfläche ins Innere gelangen können. Das gilt auch für Patties.

Burger-Patties aus Rinderhack formen

Das Hack locker und ohne viel Druck zu flachen Patties formen – je kompakter das Patty, desto fester und trockener wird es. In der Mitte leicht eindrücken, damit es sich beim Braten nicht aufwölbt. Bei hoher Hitze von jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten und kurz ruhen lassen. Rezeptideen: der Smashed Cheeseburger oder der Patty Melt Burger.

Rinderhackfleisch für Bolognese und Hackbraten

  • Bolognese: Das Hack scharf anbraten und krümelig braten, bis es vollständig gebräunt ist, mit Rotwein ablöschen und mit Tomaten und Gemüse mindestens 60 bis 90 Minuten bei niedriger Hitze einköcheln lassen.
  • Hackbraten: Mit Ei, eingeweichtem Brötchen, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Senf verkneten, zu einem Laib formen und bei 180 °C etwa 45 bis 60 Minuten im Ofen garen.
  • Vom Grill und aus dem Ofen: würzige Adana Sticks von der Plancha oder der Backpapier-Döner.

Nährwerte von Rinderhackfleisch

Laut Etikett enthält unser Rinderhackfleisch je 100 g:

Nährwertje 100 g
Brennwert867 kJ / 207 kcal
Fett14,0 g
davon gesättigte Fettsäuren6,2 g
Kohlenhydrate0,1 g
Eiweiß20,5 g
Salz0,2 g

Rinderhack lagern und einfrieren

Ungeöffnet ist das Rinderhack bei höchstens +5 °C mindestens 10 Tage ab Kauf haltbar; nach dem Öffnen gelten die Hinweise auf der Verpackung. Rinderhack lässt sich einfrieren: am besten portionsweise und luftdicht verpacken. Als Richtwert des Bundeszentrums für Ernährung gelten für Hackfleisch bei −18 °C je nach Fettgehalt etwa 1–3 Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und zeitnah verarbeiten. Als Alternative für Frikadellen gibt es das Hackfleisch gemischt vom Rind und Schwein.

Häufige Fragen zu Rinderhackfleisch

Für Rinderhack eignen sich Teilstücke mit einem guten Verhältnis von Fleisch zu Fett, typischerweise aus Schulter, Nacken oder Wade. Unser Rinderhackfleisch enthält laut Etikett 14,0 g Fett je 100 g.

In einer sehr heißen Pfanne ohne Fettzusatz portionsweise anbraten und erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Anschließend vollständig krümelig und durchgegart braten.

Rund 70 °C im Kern, etwa 2 Minuten lang. Hackfleisch wird nicht rosa serviert, weil beim Mahlen Keime von der Oberfläche ins Innere gelangen können.

Laut Etikett enthält unser Rinderhackfleisch je 100 g 207 kcal, 14,0 g Fett, davon 6,2 g gesättigte Fettsäuren, und 20,5 g Eiweiß.

Nach dem Anbraten und Ablöschen mit Rotwein mindestens 60 bis 90 Minuten bei niedriger Hitze mit Tomaten und Gemüse einköcheln lassen. Je länger, desto aromatischer wird die Sauce.

Ja, am besten portionsweise. Als Richtwert gelten bei −18 °C je nach Fettgehalt etwa 1–3 Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen, zeitnah verarbeiten und aufgetautes Hack nicht erneut einfrieren.

Ungeöffnet bei höchstens +5 °C mindestens 10 Tage ab Kauf. Für die Zeit nach dem Öffnen bitte die Hinweise auf der Verpackung beachten.