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Spanferkelrollbraten im Ofen: Temperatur und Garzeit

Im Backofen gelingt der Spanferkelrollbraten mit einer zweiteiligen Methode:

  1. Durchgaren: bei 160–170 °C, als Faustregel etwa 40 bis 50 Minuten pro 500 g. Den Braten auf einen Rost über einem Backblech legen, damit die Hitze von allen Seiten zirkuliert.
  2. Kruste: für die letzten 20 bis 30 Minuten auf 220–230 °C erhöhen oder den Backofengrill zuschalten, bis die Schwarte aufpoppt.
  3. Ruhen: 10 bis 15 Minuten vor dem Anschneiden ruhen lassen, damit sich die Fleischsäfte verteilen.

Wer die Schwarte vorher mit grobem Meersalz einreibt und etwas trocknen lässt, bekommt eine noch bessere Kruste. Ein Rezept mit Kartoffeln, Möhren und Rosmarin steht im Magazin: Spanferkelrollbraten auf Gemüse aus dem Backofen.

Welche Kerntemperatur braucht Spanferkelrollbraten?

Bei etwa 75–80 °C Kerntemperatur ist der Spanferkelrollbraten aus dem Bauch vollständig durchgegart und saftig – diesen Bereich nennen Grillratgeber auch für Krustenbraten und Bauch. Miss mit einem Bratenthermometer in der Mitte des Bratens.

Spanferkelrollbraten grillen

Auf dem Grill garst du den Rollbraten mit indirekter Hitze bei etwa 160–180 °C und geschlossenem Deckel – je nach Größe 1,5 bis 3 Stunden, bis die Kerntemperatur erreicht ist. Dann kurz über direkter Hitze die Schwarte knusprig braten. Mit Drehspieß und Gemüseschale zeigt es unser Rezept Spanferkelrollbraten vom Grill.

Spanferkelrollbraten marinieren und schmoren

Klassisch bayerisch würzt du mit Meersalz, Pfeffer, Knoblauch und Kümmel, würziger mit Paprika, Rosmarin und etwas Bier. Die Würze nur auf das Fleisch geben, nicht auf die Schwarte – eine trockene Schwarte ist die Voraussetzung für die Kruste. Im Schmortopf wird der Braten rundum angebraten, mit Suppengemüse, Bier oder Brühe angegossen und mit Deckel bei 160 °C 2 bis 3 Stunden geschmort; die Schwarte wird dabei nicht knusprig, das Fleisch aber besonders zart.

Beilagen zum Spanferkelrollbraten und weitere Braten

Dazu passen Kartoffelknödel, Semmelknödel, Sauerkraut, Rotkohl, Kartoffelpüree und eine kräftige dunkle Bratensauce. Kleiner und aus der Schulter ist die Spanferkelschulter gerollt; als Alternative vom ausgewachsenen Schwein gibt es den Krustenbraten aus der Keule. Für große Feste: das ganze Spanferkel.

Häufige Fragen zu Spanferkelrollbraten

Zuerst bei 160–170 °C durchgaren, dann für die letzten 20 bis 30 Minuten auf 220–230 °C erhöhen oder den Backofengrill zuschalten. Die Schwarte vorher mit grobem Meersalz einreiben und auf einem Rost garen, damit die Hitze von allen Seiten wirkt.

Als Faustregel etwa 40 bis 50 Minuten pro 500 g bei 160–170 °C, plus 20 bis 30 Minuten bei 220–230 °C für die Kruste. Die Kerntemperatur sollte 75–80 °C erreichen.

Etwa 75–80 °C. Dann ist das Fleisch vollständig durchgegart und saftig; vor dem Anschneiden 10 bis 15 Minuten ruhen lassen.

Mit indirekter Hitze bei 160–180 °C und geschlossenem Deckel je nach Größe 1,5 bis 3 Stunden garen, dann kurz über direkter Hitze die Schwarte knusprig braten.

Klassisch mit Meersalz, Pfeffer, Knoblauch und Kümmel, würziger mit Paprika, Rosmarin und etwas Bier. Die Marinade nur auf das Fleisch auftragen, nicht auf die Schwarte.

Kartoffel- oder Semmelknödel, Sauerkraut, Rotkohl, Kartoffelpüree und eine kräftige dunkle Bratensauce; dazu frisches Bauernbrot zum Auftunken.

Ja: rundum anbraten, mit Suppengemüse, Bier oder Brühe angießen und mit Deckel bei 160 °C 2 bis 3 Stunden schmoren. Die Schwarte wird so nicht knusprig, das Fleisch aber besonders zart.