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Boston Butt – Schweinenacken und der beste Cut für Pulled Pork

Der Boston Butt ist der obere Teil der Schweineschulter und wird im Deutschen meist als Schweinenacken mit Schulteranteil bezeichnet. Der englische Name führt oft in die Irre: Mit dem Hinterteil des Schweins hat der Cut nichts zu tun, er stammt aus dem vorderen Bereich rund um den Nacken. Was ihn auszeichnet, ist seine kräftige Durchwachsung mit Fett und Bindegewebe – genau die Eigenschaft, die ihn zum unangefochtenen Klassiker für Pulled Pork macht. Beim langen, langsamen Garen schmilzt das Fett aus, das Bindegewebe wird weich, und das Fleisch lässt sich am Ende in saftige Fasern zupfen. Ein magerer Cut wie das Filet würde bei dieser Garmethode trocken werden, der Boston Butt dagegen bleibt saftig. Der Boston Butt von Oberpfalz Beef stammt vom Schwein aus regionaler Haltung und wird in der Metzgerei Lotter zugeschnitten. Weitere Teilstücke findest du in unserem Schweinefleisch-Sortiment.

Boston Butt zubereiten – Pulled Pork low and slow

Für Pulled Pork wird der Boston Butt low and slow gegart, also über viele Stunden bei niedriger Temperatur. Bewährt sind rund 110 bis 130 Grad im Smoker oder Backofen über etwa acht bis sechzehn Stunden, je nach Gewicht des Stücks. Entscheidend ist die Kerntemperatur: Erst bei rund 90 bis 95 Grad ist das Bindegewebe so weit aufgelöst, dass sich das Fleisch mühelos zerrupfen lässt. Wer mag, reibt den Boston Butt vorher mit einem trockenen Rub aus Paprika, braunem Zucker, Salz und Pfeffer ein und lässt ihn über Nacht durchziehen. Während des Garens sorgt eine sogenannte Plateauphase dafür, dass die Temperatur zwischenzeitlich stagniert – hier ist Geduld gefragt, das Warten lohnt sich. Nach dem Garen das Fleisch kurz ruhen lassen und dann mit zwei Gabeln oder Krallen zupfen. Klassisch serviert man Pulled Pork in Burgerbrötchen mit Krautsalat und BBQ-Sauce. Passende Beilagen findest du in unserem Wurst-Sortiment, weitere BBQ-Cuts in unseren Steaks und Cuts vom Rind.

Häufig gestellte Fragen zum Boston Butt

Ein Boston Butt ist der obere Teil der Schweineschulter mit Nackenanteil, im Deutschen meist als Schweinenacken mit Schulter bezeichnet. Trotz des Namens stammt der Cut aus dem vorderen Bereich des Schweins, nicht vom Hinterteil. Er ist stark durchwachsen und gilt als der klassische Cut für Pulled Pork.

Der Boston Butt ist stark mit Fett und Bindegewebe durchwachsen. Beim langen, langsamen Garen schmilzt das Fett aus und das Bindegewebe wird weich, sodass sich das Fleisch in saftige Fasern zupfen lässt. Magere Cuts würden bei dieser Methode trocken, der Boston Butt bleibt dagegen saftig.

Für Pulled Pork sollte der Boston Butt eine Kerntemperatur von rund 90 bis 95 Grad erreichen. Erst bei dieser Temperatur ist das Bindegewebe so weit aufgelöst, dass sich das Fleisch mühelos zerrupfen lässt. Gegart wird bei niedriger Temperatur von etwa 110 bis 130 Grad über viele Stunden.

Je nach Gewicht dauert die Zubereitung etwa acht bis sechzehn Stunden bei 110 bis 130 Grad. Während des Garens gibt es eine Plateauphase, in der die Kerntemperatur zwischenzeitlich stagniert. Hier ist Geduld wichtig, denn das Fleisch braucht diese Zeit, um vollständig zart zu werden.

Boston Butt und Schweinenacken bezeichnen weitgehend dasselbe Teilstück aus dem vorderen Bereich des Schweins. Der Boston Butt umfasst den Nacken meist zusammen mit einem Teil der oberen Schulter. Im amerikanischen Barbecue ist Boston Butt der gebräuchliche Name für genau diesen Pulled-Pork-Cut.

Das Schweinefleisch stammt aus regionaler Haltung in der Oberpfalz. Zugeschnitten wird der Boston Butt in der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Zwischen Erzeuger und Versandpaket steht kein Zwischenhandel, sodass die Herkunft des Fleisches nachvollziehbar bleibt.