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Kachelfleisch zubereiten – Tipps für den Metzger-Geheimtipp aus Pfanne und Grill

Kachelfleisch zubereiten ist denkbar einfach – und durch seine flache, gleichmäßige Form gelingt es in der Pfanne und auf dem Grill besonders schnell und unkompliziert. In der Pfanne gelingt das Kachelfleisch am besten in Butterschmalz oder Rapsöl bei mittlerer bis hoher Hitze: Das Fleisch von jeder Seite 2 bis 3 Minuten scharf anbraten, bis eine goldbraune Kruste entsteht, dann die Hitze leicht reduzieren und weitere 2 bis 3 Minuten fertig garen. Die ideale Kerntemperatur für Kachelfleisch liegt bei 62–68 °C – bei 62 °C noch leicht rosa und besonders saftig, bei 68 °C vollständig durchgegart. Nach dem Braten das Kachelfleisch unbedingt 2 bis 3 Minuten ruhen lassen, bevor es angeschnitten wird. Kachelfleisch grillen ist eine der besten Möglichkeiten, dieses Stück zu genießen: Bei direkter Hitze von beiden Seiten je 2 bis 3 Minuten angrillieren, dann kurz in der indirekten Zone nachziehen lassen – das Ergebnis sind schöne Grillmarkierungen und saftiges, zartes Fleisch. Kachelfleisch marinieren lohnt sich besonders: Eine Marinade aus Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Thymian unterstreicht den milden Schweinegeschmack hervorragend – ebenso funktionieren Honig-Senf- oder Sojasauce-Ingwer-Marinaden für asiatische Varianten. Mindestens eine Stunde, idealerweise über Nacht marinieren lassen. Als Beilagen passen Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, gegrilltes Gemüse, Coleslaw oder ein frischer Salat hervorragend zum Kachelfleisch.

Kachelfleisch und weitere Schweinefleisch-Highlights vom Oberpfälzer Landschwein

Das Kachelfleisch ist der Metzger-Geheimtipp schlechthin. Wer weitere besondere Cuts vom Oberpfälzer Landschwein entdecken möchte, findet im Schweinefilet das zarteste Stück und in den Schweinebäckchen den Schmorklassiker. Weitere Rezepte und Zubereitungsideen rund um das Kachelfleisch findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Kachelfleisch

Kachelfleisch ist ein kleines, dreieckiges Teilstück aus dem hinteren Rückenbereich des Schweins, direkt neben der Hüfte. Es ist ein kaum beanspruchter Muskel und deshalb besonders feinfasrig und zart – mit einer feinen Marmorierung, die für natürliche Saftigkeit sorgt. Kachelfleisch gilt als Geheimtipp unter Fleischkennern und Metzgern.

Das Kachelfleisch sitzt im hinteren Rückenbereich des Schweins, direkt neben der Hüfte. Es ist ein kleines, dreieckiges Teilstück, das wegen seiner Lage kaum beansprucht wird und deshalb besonders zart und feinfasrig ist. Wegen seiner geringen Größe gehört es zu den selteneren Metzger-Cuts.

Kachelfleisch in Butterschmalz bei mittlerer bis hoher Hitze von jeder Seite 2 bis 3 Minuten scharf anbraten, bis eine goldbraune Kruste entsteht. Dann Hitze leicht reduzieren und weitere 2 bis 3 Minuten fertig garen. Nach dem Braten 2 bis 3 Minuten ruhen lassen. Kerntemperatur: 62–68 °C.

Die ideale Kerntemperatur liegt bei 62–68 °C. Bei 62 °C ist das Fleisch noch leicht rosa und besonders saftig, bei 68 °C vollständig durchgegart. Nach dem Garen das Kachelfleisch 2 bis 3 Minuten ruhen lassen.

Kachelfleisch auf dem Grill bei direkter Hitze von beiden Seiten je 2 bis 3 Minuten angrillieren, dann kurz in der indirekten Zone bis zur Kerntemperatur nachziehen lassen. Das Ergebnis: schöne Grillmarkierungen und saftiges, zartes Fleisch.

Klassisch passen Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Thymian. Für würzige Varianten eignen sich Honig-Senf oder asiatische Sojasauce-Ingwer-Marinaden. Mindestens eine Stunde, idealerweise über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen.

Kachelfleisch hat eine stärkere Marmorierung als das magere Schweinefilet und ist dadurch saftiger und aromatischer. Das Schweinefilet ist zarter und magerer. Das Kachelfleisch ist flacher und gleichmäßiger in der Form – ideal für Pfanne und Grill.

Zu Kachelfleisch passen Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, gegrilltes Gemüse, Coleslaw oder ein frischer Salat besonders gut. Auch Pilzrahmsauce, Zwiebelsauce oder etwas Kräuterbutter harmonieren hervorragend mit dem zarten Schweinegeschmack.

Das vakuumierte Kachelfleisch ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ lässt es sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.