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Was ist Schweineklein?

Schweineklein sind kleine Stücke vom Schwein, bei denen Fleisch und Knochen zusammenbleiben. Gutes Kochfleisch braucht Zeit und Hitze, dafür belohnt es mit vollem Geschmack: Die Knochen geben der Brühe Kraft, das Fleisch wird beim langen Garen zart. Darin unterscheidet es sich von magerem Kurzbratfleisch.

Schweineklein für Suppe und Fond

  1. Die Stücke kurz in heißem Fett anrösten – das gibt Röstaromen und eine dunklere Brühe.
  2. Mit kaltem Wasser aufgießen, Zwiebel und Suppengemüse dazugeben.
  3. Bei kleiner Hitze rund 1,5 bis 2 Stunden leise köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist; den Schaum zu Beginn abschöpfen.

Danach das Fleisch vom Knochen lösen und zurück in die Suppe geben oder für einen Eintopf verwenden. Die abgeseihte Brühe ist eine kräftige Basis für Soßen.

Schweineklein schmoren – Ragout und Gulasch

Für ein Ragout oder Gulasch brätst du die Stücke portionsweise scharf an, gibst Zwiebeln dazu, löschst mit Brühe, Wein oder Wasser ab und lässt alles zugedeckt bei niedriger Hitze rund 1,5 bis 2 Stunden schmoren – im Backofen gelingt das bei 150 bis 160 °C ebenso gleichmäßig. Ist das Fleisch weich, löst du es vom Knochen. Zu hohe Hitze oder eine zu kurze Garzeit machen es zäh. Dazu passen Knödel, Spätzle, Nudeln oder frisches Brot. Ohne Knochen und fertig in Würfeln gibt es das Schweinegulasch handgeschnitten.

Schweineklein einfrieren

Frisches Schweineklein lässt sich einfrieren. Als Richtwert nennt das Bundeszentrum für Ernährung für Schweinefleisch bei −18 °C etwa 4–7 Monate. Luftdicht verpacken und zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen.

Weitere Teilstücke findest du im Schweinefleisch-Sortiment und bei den Spanferkel-Teilstücken.

Häufige Fragen zu Schweineklein

Eine traditionelle Bezeichnung für kleine, fleischige Stücke vom Schwein mit Knochen, regional auch Kleinfleisch oder Fleischknochen genannt. Sie werden gekocht oder geschmort, etwa für Suppe, Fond, Eintopf oder Ragout.

Ja. Schweineklein sind fleischige Stücke mit Knochen; beim langen Garen geben die Knochen der Brühe oder Sauce Geschmack.

Bei kleiner Hitze rund 1,5 bis 2 Stunden, bis das Fleisch zart ist und sich vom Knochen löst. Zu hohe Hitze macht es zäh.

Portionsweise anbraten, Zwiebeln zugeben, ablöschen und zugedeckt 1,5 bis 2 Stunden schmoren; danach das Fleisch vom Knochen lösen.

Ja. Als Richtwert gelten bei −18 °C etwa 4–7 Monate (Bundeszentrum für Ernährung). Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen.

Aus eigener Schlachtung der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Die Tiere kommen von Bauern und Höfen, die wir seit vielen Jahren kennen; laut Etikett sind sie in der Oberpfalz geboren und gemästet.