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Was ist grüner Speck?

Grüner Speck ist frischer, roher Speck vom Schwein. Er ist weder geräuchert noch gepökelt und hat deshalb keinen Rauch- oder Pökelgeschmack, sondern gibt beim Garen ein mildes Fett ab. Laut Etikett enthält unser frischer Speck 82,5 g Fett je 100 g.

Spicken und Bardieren mit grünem Speck

Magere Stücke wie Wild oder Rinderbraten profitieren davon, wenn du sie mit etwas Fett versorgst:

  • Spicken: Den gut gekühlten Speck in dünne Streifen schneiden und mit einer Spicknadel längs zur Faser durch das Fleisch ziehen.
  • Bardieren: Dünne Speckscheiben auf den Braten legen oder mit Küchengarn festbinden. Das Fett schützt die Oberfläche im Ofen vor dem Austrocknen und gibt Geschmack ab.

Ein bewährter Trick etwa für eine Rehkeule ohne Knochen.

Grüner Speck – Verwendung in der Küche

  • Speckwürfel auslassen: in einer kalten Pfanne langsam erhitzen – so tritt das Fett aus und die Würfel werden goldbraun. Das Fett eignet sich zum Anbraten von Zwiebeln oder Bratkartoffeln.
  • Für Rouladen: Streifen vom grünen Speck gehören für viele in die Füllung. Wie das klassisch gelingt, zeigt unser Rinderrouladen-Rezept – passend dazu gibt es Rinderrouladen geschnitten.
  • Für Eintöpfe und Kraut: Ein Stück Speck im Sauerkraut, in Linsen- oder Bohneneintöpfen sorgt für herzhafte Tiefe.

Tipps zum Schneiden und Aufbewahren von Speck

Gut gekühlter oder leicht angefrorener Speck lässt sich deutlich sauberer in Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden. Bewahre ihn gut verpackt im Kühlschrank auf und verarbeite ihn zügig. Grüner Speck lässt sich auch einfrieren – als Richtwert nennt das Bundeszentrum für Ernährung für Speck bei −18 °C etwa 1–3 Monate. Portionsweise eingefroren nimmst du nur so viel heraus, wie du brauchst. Fertig ausgelassenes Fett gibt es als Schweinefett Ausgelassen.

Häufige Fragen zu grüner Speck

Roher, frischer Speck vom Schwein, der weder geräuchert noch gepökelt ist. „Grün“ bedeutet hier roh.

Zum Spicken und Bardieren magerer Braten, zum Auslassen von Speckwürfeln, für die Rouladenfüllung und für Sauerkraut sowie Linsen- und Bohneneintöpfe.

Grüner Speck ist roh und wird vor dem Verzehr durchgegart – in der Pfanne, im Ofen oder im Schmortopf.

Beim Spicken werden dünne Speckstreifen mit einer Spicknadel durch das Fleisch gezogen. Beim Bardieren werden Speckscheiben auf den Braten gelegt oder festgebunden.

In einer kalten Pfanne langsam erhitzen, bis das Fett austritt und die Würfel goldbraun sind. Das Fett eignet sich zum Anbraten von Zwiebeln oder Bratkartoffeln.

Ja. Als Richtwert gelten bei −18 °C etwa 1–3 Monate (Bundeszentrum für Ernährung). Am besten portionsweise einfrieren.