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Rinderherz vorbereiten

Schneide das Herz der Länge nach auf und entferne Sehnen, Fettreste und die Gefäßansätze. Anschließend kurz unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Je nach Rezept schneidest du es in Streifen, Würfel oder Scheiben.

Rinderherz braten – kurz und heiß

In feinen Streifen oder Scheiben kommt das Herz in die heiße Pfanne und wird nur kurz angebraten, sodass es innen rosa bleibt. Zu lange gegart wird es zäh. Eine Marinade aus Öl, Knoblauch, Kräutern und etwas Essig macht es vor dem Kurzbraten aromatischer. Salze erst nach dem Braten, dann bleibt das Fleisch saftiger. Zum Geschnetzelten passen Kartoffelpüree, Spätzle oder Reis.

Rinderherz schmoren – als Ragout oder Gulasch

Für ein Schmorgericht schneidest du das Herz in Würfel, brätst sie scharf an und löschst mit Rotwein und Brühe oder Rinderfond ab. Bei kleiner Hitze rund zwei bis drei Stunden schmoren – so entsteht ein kräftiges Ragout oder Gulasch. Dazu passen Semmelknödel oder ein kräftiges Bauernbrot.

Wie schmeckt Rinderherz?

Rinderherz schmeckt intensiv und kräftig; als Muskel ist es mager und fest. Feiner, milder und zarter ist das Kalbsherz. Wenn du gern mit besonderen Teilstücken kochst, probier auch die Rinderzunge oder den Ochsenschwanz – beides klassische Schmorstücke für die kalte Jahreszeit.

Häufige Fragen zu Rinderherz

Intensiv und kräftig. Das Herz ist mageres Muskelfleisch mit robuster Struktur.

Entweder in feinen Streifen kurz und heiß braten, sodass es innen rosa bleibt, oder in Würfeln anbraten und langsam schmoren.

In Würfeln angebraten und mit Rotwein und Brühe abgelöscht bei kleiner Hitze rund zwei bis drei Stunden.

Beim Kurzbraten wird es zäh, wenn es zu lange gart. Es sollte innen rosa bleiben; gesalzen wird erst nach dem Braten.

Aus eigener Schlachtung der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Laut Etikett sind die Rinder in der Oberpfalz geboren, gemästet und geschlachtet.