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Haxe, Hachse, Stelze – welches Teilstück ist das?

Die Schweinshaxe ist das Teilstück rund um den Unterschenkelknochen des Schweins und heißt je nach Region Haxe, Hachse, Stelze oder Schweinshaxn – gemeint ist dasselbe Stück. Nicht zu verwechseln ist die frische Haxe mit Eisbein: Als Eisbein bezeichnet man im norddeutschen Raum meist die gepökelte und gekochte Haxe, während die bayerische Schweinshaxe frisch und knusprig im Ofen gegart wird.

Vordere oder hintere Schweinshaxe?

Die hintere Haxe vom Hinterbein ist größer und trägt deutlich mehr Fleisch am Knochen – die richtige Wahl, wenn die Haxe die Hauptmahlzeit ist. Die vordere Haxe ist kleiner und enthält mehr Sehnen und Bindegewebe; sie eignet sich gut für Eintöpfe, Brühen und Eisbein. Als Einzelportion gibt es die kleine hintere Haxe.

Welche Kerntemperatur braucht eine Schweinshaxe?

Als Richtwert gelten für eine Schweinshaxe rund 80–85 °C Kerntemperatur, gemessen ohne Knochenkontakt. Anders als bei mageren Cuts ist diese hohe Temperatur nötig, weil das kräftige Bindegewebe Zeit und Hitze braucht, um vollständig zart zu werden. Erst dann löst sich das Fleisch leicht vom Knochen.

Schweinshaxe knusprig zubereiten

  1. Vorgaren: Die Haxe rund zwei Stunden bei niedriger Temperatur im Ofen oder in Brühe garen, damit das Bindegewebe weich wird.
  2. Vorbereiten: Die Schwarte rautenförmig einschneiden, trocken halten und salzen.
  3. Ausbacken: Bei hoher Oberhitze backen, bis die Schwarte aufpoppt und kross wird.

Wer es einfacher mag, gart die Haxe langsam im Ofen ohne Vorkochen, plant dafür aber mehr Zeit ein. Wie die Haxe auf dem Grill am Drehspieß gelingt, zeigt unser Beitrag knusprige Schweinshaxe vom Grill.

Wie viel Schweinshaxe rechnet man pro Person?

Pro Person rechnet man mit einer kleinen Haxe oder einer halben großen hinteren Haxe. Als grober Richtwert gelten etwa 500 bis 700 Gramm Rohgewicht pro Person, weil ein erheblicher Teil aus Knochen besteht; mit deftigen Beilagen reicht entsprechend weniger. Unsere hintere Haxe wiegt ca. 1,2 kg und reicht für zwei Personen; abgerechnet wird nach tatsächlichem Gewicht.

Beilagen zur Schweinshaxe

Traditionell serviert man die bayerische Schweinshaxe mit Sauerkraut, Kartoffel- oder Semmelknödeln und einer dunklen Biersoße.

Häufige Fragen zu Hintere Schweinshaxe

Die hintere Haxe vom Hinterbein ist größer und trägt deutlich mehr Fleisch am Knochen. Die vordere ist kleiner, hat mehr Sehnen und Bindegewebe und eignet sich für Eintöpfe, Brühen und Eisbein.

Es ist dasselbe Teilstück, aber anders zubereitet: Eisbein ist im Norden meist die gepökelte, gekochte Haxe, die bayerische Schweinshaxe wird frisch im Ofen knusprig gegart.

Beides. Haxe, Hachse, Stelze und Schweinshaxn sind regionale Namen für dasselbe Teilstück rund um den Unterschenkelknochen.

Schwarte rautenförmig einschneiden, die Haxe erst bei niedriger Temperatur zart garen und dann bei hoher Oberhitze ausbacken, bis die Schwarte aufpoppt. Eine trockene Schwarte und etwas Salz helfen.

Als Richtwert rund 80–85 °C. Erst dann ist das kräftige Bindegewebe zart und das Fleisch löst sich leicht vom Knochen.

Eine kleine Haxe oder eine halbe große hintere Haxe, grob 500 bis 700 Gramm Rohgewicht pro Person.

Aus eigener Schlachtung der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Die Schweine kommen von langjährigen Partnerhöfen, viele davon aus der Region.