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Schweinshaxe – Unterschiede zwischen vorderer und hinterer Haxe

Die Schweinshaxe ist das Teilstück rund um den Unterschenkelknochen des Schweins und wird je nach Region auch Haxe, Hachse, Stelze oder Schweinshaxn genannt. Entscheidend für das Ergebnis auf dem Teller ist, ob es sich um die vordere oder die hintere Haxe handelt: Die hintere Haxe stammt vom Hinterbein, ist größer und trägt deutlich mehr Fleisch am Knochen, während die vordere Haxe kleiner ist und mehr Sehnen und Bindegewebe enthält. Wer eine fleischige Schweinshaxe als Hauptmahlzeit möchte, greift zur hinteren Haxe. Nicht zu verwechseln ist die frische Haxe mit Eisbein: Als Eisbein bezeichnet man im norddeutschen Raum meist die gepökelte und gekochte Haxe, während die bayerische Schweinshaxe frisch und knusprig im Ofen gegart wird. Die hintere Haxe von Oberpfalz Beef stammt vom Schwein aus regionaler Haltung, zugeschnitten in der Metzgerei Lotter. Weitere Teilstücke findest du in unserem Schweinefleisch-Sortiment.

Schweinshaxe zubereiten – knusprige Kruste, zartes Fleisch

Eine knusprige Schweinshaxe gelingt mit etwas Zeit und der richtigen Technik. Bewährt hat sich, die Haxe zunächst rund zwei Stunden bei niedriger Temperatur im Ofen oder in Brühe zu garen, damit das kräftige Bindegewebe weich wird und das Fleisch zart vom Knochen fällt. Anschließend wird die rautenförmig eingeschnittene Schwarte bei hoher Oberhitze knusprig gebacken, bis sie aufpoppt. Die ideale Kerntemperatur der Haxe liegt bei rund 85 °C, weil das Bindegewebe erst bei dieser Temperatur vollständig zart wird. Wer es einfacher mag, gart die Haxe langsam im Ofen ohne Vorkochen, plant dafür aber mehr Zeit ein. Traditionell serviert man die bayerische Schweinshaxe mit Sauerkraut, Kartoffel- oder Semmelknödel und einer dunklen Biersauce. Pro Person rechnet man mit einer kleinen Haxe oder einer halben großen. Passende Beilagen und Spezialitäten findest du in unserem Wurst-Sortiment, weitere Cuts vom Rind in unseren Steaks und Cuts vom Rind.

Häufig gestellte Fragen zur Schweinshaxe

Die hintere Schweinshaxe stammt vom Hinterbein, ist größer und trägt deutlich mehr Fleisch am Knochen. Die vordere Haxe ist kleiner und enthält mehr Sehnen und Bindegewebe. Für eine fleischige Haxe als Hauptmahlzeit ist die hintere Haxe die bessere Wahl, die vordere eignet sich gut für Eintöpfe und Brühen.

Eisbein und Schweinshaxe bezeichnen dasselbe Teilstück, werden aber unterschiedlich zubereitet. Als Eisbein bezeichnet man im norddeutschen Raum meist die gepökelte und gekochte Haxe. Die bayerische Schweinshaxe wird dagegen frisch im Ofen gegart und bekommt eine knusprige Kruste. Regional heißt die Haxe auch Stelze, Hachse oder Schweinshaxn.

Für eine knusprige Kruste die Schwarte rautenförmig einschneiden und die Haxe zunächst bei niedriger Temperatur garen, bis das Fleisch zart ist. Anschließend bei hoher Oberhitze ausbacken, bis die Schwarte aufpoppt und kross wird. Eine trockene Schwarte und etwas Salz vor dem finalen Ausbacken unterstützen das knusprige Ergebnis.

Die ideale Kerntemperatur für eine Schweinshaxe liegt bei rund 85 °C. Anders als bei mageren Cuts ist diese hohe Temperatur nötig, weil das kräftige Bindegewebe der Haxe Zeit und Hitze braucht, um vollständig zart zu werden. Erst dann löst sich das Fleisch leicht vom Knochen.

Pro Person rechnet man mit einer kleinen Haxe oder einer halben großen hinteren Haxe. Als grober Richtwert gelten etwa 500 bis 700 Gramm Rohgewicht pro Person, da ein erheblicher Teil aus Knochen besteht. Mit deftigen Beilagen wie Knödel und Sauerkraut reicht entsprechend weniger Fleisch.

Das Schweinefleisch stammt aus regionaler Haltung in der Oberpfalz. Zugeschnitten wird die Haxe in der Metzgerei Lotter in Sulzbach-Rosenberg. Zwischen Erzeuger und Versandpaket steht kein Zwischenhandel, sodass die Herkunft des Fleisches nachvollziehbar bleibt.