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Roastbeef Butter Aged – Warum das Butter Aging beim Roastbeef besonders wirkt

Warum ist das Roastbeef ein idealer Cut für das Butter Aging? Das Roastbeef aus dem hinteren Rücken des Rinds ist feinfasriger und magerer als das Ribeye – es hat weniger intramuskuläres Fett und einen gleichmäßigeren, feineren Eigengeschmack. Genau bei diesem mageren Cut entfaltet das Butter Aging seinen stärksten Effekt: Während beim Ribeye Butter Aging die Wechselwirkung zwischen Butter- und Fleischfett im Vordergrund steht, übernimmt die Butter beim Roastbeef eine andere Rolle – sie tränkt das relativ magere Fleisch mit Milchfett, gibt ihm eine butterweiche Textur und verleiht ihm ein cremiges Aroma, das ein Roastbeef durch seine eigene Marmorierung allein nie entwickeln würde. Das Roastbeef Steak Butter Aged zubereiten: Das Steak mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. In einer sehr heißen Eisenpfanne mit einem Hauch Butterschmalz von jeder Seite 3 bis 4 Minuten scharf anbraten. Das Butter Aging hat die Textur bereits butterweich gemacht – beim Anbraten entsteht eine aromatische Kruste, die den cremigen Buttercharakter des Steaks noch unterstreicht. Die ideale Kerntemperatur für das Roastbeef Butter Aged liegt bei 55–58 °C für medium rare – bei dieser Garstufe ist das Butter-Aging-Aroma am ausgewogensten. Das Steak sollte nicht über 65 °C gegart werden. Nach dem Garen 4 bis 5 Minuten ruhen lassen, erst dann mit grobem Meersalz würzen. Als Beilagen passen schlichte, cremige Begleiter besonders gut: Kartoffelgratin mit Sahne, Sauce Béarnaise, Feldsalat mit Walnüssen und Zitronendressing oder einfaches Baguette. Die Beilagen sollten das cremige Butter-Aging-Profil des Roastbeefs ergänzen, nicht überdecken.

Roastbeef Butter Aged und weitere Roastbeef-Varianten vom Oberpfälzer Rind

Das Roastbeef Butter Aged ist die cremigste und überraschendste Roastbeef-Variante. Das klassische Dry Aged Roastbeef mit intensivem Trockenreifungsprofil findest du als Roastbeef Steak Dry Aged. Die mildere, saftige Wet-Aged-Variante gibt es als Roastbeef Steak Wet Aged. Hintergründe zum Butter-Aging-Verfahren und weitere Rezeptideen findest du in unserem Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Roastbeef Steak Butter Aged

Das Roastbeef ist feinfasriger und magerer als das Ribeye. Die Butter übernimmt beim Roastbeef eine besondere Rolle: Sie tränkt das magere Fleisch mit Milchfett, gibt ihm eine butterweiche Textur und verleiht ihm ein cremiges Aroma, das das Roastbeef allein nie entwickeln würde.

Butter Aged: Textur butterweich, cremiges Aroma – das überraschendste Erlebnis. Dry Aged: Aroma konzentriert sich zu einem intensiven, nussigen Profil. Wet Aged: Textur weicher, Aroma mild und ausgewogen. Jede Variante hat ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter.

Das Steak 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen. In einer sehr heißen Eisenpfanne mit einem Hauch Butterschmalz von jeder Seite 3 bis 4 Minuten scharf anbraten. Nach dem Braten 4 bis 5 Minuten ruhen lassen, erst dann mit grobem Meersalz würzen.

Die ideale Kerntemperatur liegt bei 55–58 °C für medium rare. Bei dieser Garstufe ist das Butter-Aging-Aroma am ausgewogensten. Das Roastbeef sollte nicht über 65 °C gegart werden. Nach dem Garen 4 bis 5 Minuten ruhen lassen.

Das Steak wird vollständig in Butter eingebettet und über mehrere Wochen bei kontrollierter Temperatur gereift. Die Butter versiegelt das Fleisch gegen Sauerstoff und gibt Milchfett und Aromastoffe langsam ans Fleisch ab – das Ergebnis: butterweiche Textur und cremig-nussiges Aroma.

Nein – das Roastbeef Butter Aged hat ein delikates, cremiges Eigengeschmacksprofil. Grobes Meersalz nach dem Garen reicht völlig aus. Die Stärke dieses Steaks liegt in seiner zurückhaltenden Eleganz – zu starke Würzung würde das Butter-Aging-Aroma überdecken.

Schlichte, cremige Begleiter: Kartoffelgratin mit Sahne, Sauce Béarnaise, Feldsalat mit Walnüssen oder gutes Baguette. Die Beilagen sollten das cremige Butter-Aging-Profil ergänzen und nicht überdecken.

Das vakuumierte Roastbeef Steak ist im Kühlschrank bei maximal +5 °C ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Alternativ einfrierbar. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.