Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Spanferkelkeule oder Spanferkelschlegel?

Beide Begriffe meinen dasselbe Teilstück: die hintere Keule des Spanferkels. „Schlegel“ sagt man vor allem in Süddeutschland und Österreich.

Spanferkelkeule im Ofen zubereiten

Für den klassischen Braten wird die Keule mit eingeschnittener Schwarte langsam im Ofen gegart und gegen Ende bei hoher Hitze knusprig ausgebacken. Regelmäßiges Begießen mit dem Bratensaft hält das Fleisch saftig; die genaue Garzeit richtet sich nach dem Gewicht.

Als Richtwert dient unser Rezept Krustenbraten mit Kartoffelklößen: bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa eine Stunde pro Kilogramm, danach 10 bis 15 Minuten unter den Grill, bis die Schwarte aufpoppt. Ein Braten aus der Keule ist bei 72 bis 75 °C Kerntemperatur saftig und gar – verlass dich am Ende auf das Bratenthermometer.

So wird die Schwarte der Spanferkelkeule knusprig

Die Schwarte rautenförmig einschneiden und salzen. Das Einschneiden lässt Fett austreten, sodass die Kruste gleichmäßig aufplatzt. Erst schonend garen, zum Schluss sorgt hohe Oberhitze dafür, dass die Schwarte aufpoppt.

Spanferkelkeule grillen

Auf dem Grill wird die Keule indirekt und langsam bei niedriger Temperatur gegart, damit das Fleisch zart wird und saftig bleibt. Gegen Ende sorgt direktere Hitze für die knusprige Schwarte. Wichtig ist Geduld: Erst das langsame Garen macht die Keule butterzart.

Beilagen und weitere Spanferkel-Teilstücke

Dazu passen Kartoffelknödel oder Semmelknödel, Krautsalat und eine kräftige Schweinebratensoße. Für die große Runde kombinierst du die Keule mit der Spanferkelschulter mit Knochen oder greifst zum ganzen Spanferkel; fertig gebunden gibt es den Spanferkelrollbraten groß.

Häufige Fragen zu Spanferkelkeule

Ja. Beide Begriffe bezeichnen die hintere Keule des jungen Schweins; „Schlegel“ ist vor allem in Süddeutschland und Österreich gebräuchlich.

Mit eingeschnittener Schwarte langsam garen, regelmäßig mit Bratensaft begießen und gegen Ende bei hoher Hitze knusprig ausbacken. Die Garzeit richtet sich nach dem Gewicht der Keule.

Als Richtwert aus unserem Krustenbraten-Rezept: Ein Braten aus der Keule ist bei 72 bis 75 °C Kerntemperatur saftig und gar.

Die Schwarte rautenförmig einschneiden und salzen, die Keule zunächst schonend garen und zum Schluss bei hoher Oberhitze überbacken, bis die Schwarte aufpoppt.

Ja. Am besten indirekt und langsam bei niedriger Temperatur, damit das Fleisch zart wird; gegen Ende sorgt direktere Hitze für die knusprige Schwarte.

Es stammt vom jungen Schwein und ist dadurch heller, feinfaseriger und milder als Fleisch vom ausgewachsenen Schwein. Beim langsamen Garen bleibt die Keule saftig.

Roh, mit Knochen und Schwarte – sie ist nicht vorgegart. Die Metzgerei Lotter schneidet die Keule im eigenen Betrieb zu und verschickt sie gekühlt.