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Was ist Kesselfleisch?

Früher wurde am Schlachttag im großen Kessel gekocht – daher der Name. Kesselfleisch steht für die Teile, die beim langsamen Sieden besonders zart und aromatisch werden. Laut Etikett besteht unser Kesselfleisch aus Schweinefleisch, Speck, Speisesalz und dem Konservierungsstoff Natriumnitrat, der zum Pökeln gehört.

Kesselfleisch erwärmen: im Sud oder in der Pfanne

  • Im heißen Sud: Das Fleisch in Brühe oder Salzwasser mit etwas Lorbeer, Pfefferkörnern und einer Zwiebel legen und bei niedriger Hitze ziehen lassen, bis es durch und durch warm ist. Wichtig: nicht sprudelnd kochen, sonst wird es fasrig.
  • In der Pfanne: In Scheiben schneiden und in wenig Schmalz von beiden Seiten kräftig anbraten – so bekommt die Schwarte Röstaromen und leichten Biss.

So wird Kesselfleisch serviert

Traditionell kommt Kesselfleisch warm auf ein Holzbrett, grob mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreut. Dazu gehören frisch geriebener Meerrettich, Bauernbrot und ein Schlag hausgemachtes Sauerkraut, gern auch ein kräftiger mittelscharfer Senf. Den Sud, in dem du das Fleisch erwärmt hast, kannst du als Grundlage für eine deftige Suppe weiterverwenden – ganz im Sinne der Oberpfälzer Kesselsuppe.

Kesselfleisch passt in die kalte Jahreszeit, zu einem zünftigen Schlachtschüssel-Abend mit Freunden oder als herzhafte Brotzeit am Wochenende. Für den Vorrat gibt es außerdem unser Kesselfleisch im Glas.

Häufige Fragen zu Kesselfleisch

Gepökeltes und langsam gekochtes Schweinefleisch, wie es traditionell am Schlachttag im großen Kessel gegart wurde. Es gehört zur bayerisch-oberpfälzer Schlachtschüssel.

Nein, es ist bereits gekocht und wird nur erwärmt: im heißen Sud bei niedriger Hitze, ohne sprudelnd zu kochen, oder in Scheiben in der Pfanne.

Frisch geriebenen Meerrettich, Bauernbrot und Sauerkraut, dazu grobes Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und gern einen kräftigen Senf.

Laut Etikett aus Schweinefleisch, Speck, Speisesalz und dem Konservierungsstoff Natriumnitrat. Das Schweinefleisch stammt aus eigener Schlachtung der Metzgerei Lotter.

Ungeöffnet bei +5 °C im Kühlschrank mindestens 12 Tage nach dem Kauf.