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Roastbeef am Stück richtig zubereiten – Tipps für Ofen, Grill und Kerntemperatur

Das Roastbeef am Stück ist eines der vielseitigsten Cuts, die das Rind zu bieten hat – und gleichzeitig eines der dankbarsten, wenn man ein paar grundlegende Regeln beachtet. Im Ofen gelingt es am besten mit der Niedertemperaturmethode: Bei 80–100 °C langsam auf die gewünschte Kerntemperatur garen, anschließend kurz bei sehr hoher Oberhitze oder in der Pfanne scharf anbraten für eine Kruste. Für Medium Rare liegt die Kerntemperatur bei 54–56 °C, für Medium bei 58–62 °C. Wer Roastbeef grillen möchte, setzt auf Reverse Searing: zunächst in der indirekten Zone auf Temperatur bringen, dann bei direkter Hitze scharf angrillen. Der Fettrand sollte dabei immer erhalten bleiben – er verhindert Austrocknen und entwickelt beim Garen eine aromatische Kruste, die dem Fleisch zusätzlichen Geschmack gibt. Nach der Zubereitung das Roastbeef mindestens zehn Minuten ruhen lassen, bevor es aufgeschnitten wird – bei einem größeren Stück verteilen sich die Fleischsäfte so gleichmäßig und jede Scheibe bleibt saftig. Kalt aufgeschnitten ist das Dry Aged Roastbeef auch als Aufschnitt ausgezeichnet – die Dry-Aged-Aromen kommen hier besonders klar zur Geltung. Als Beilagen passen klassisch Yorkshire Pudding, Ofenkartoffeln und Meerrettich, aber auch ein kräftiger Rotweinjus oder karamellisierte Zwiebeln harmonieren hervorragend mit dem intensiven Fleischcharakter.

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Das Roastbeef am Stück ist die ideale Wahl für alle, die ein ganzes Stück flexibel einsetzen möchten – als Braten, Steak oder Aufschnitt. Wer das Roastbeef direkt als fertig portionierten Steak-Cut bevorzugt, findet im Entrecote Rib Eye Steak Dry Aged eine aromatisch verwandte Alternative. Die gesamte Auswahl an Dry-Aged-Cuts aus der Oberpfalz gibt es in der Kategorie Steaks & Cuts, und Rezeptideen rund ums Roastbeef finden sich im Magazin.

Häufig gestellte Fragen zum Roastbeef am Stück Dry Aged

Roastbeef ist der hintere Rücken des Rinds. Es ist fester in der Struktur als das Filet, dafür mit ausgeprägterem Eigengeschmack, schöner Marmorierung und dem typischen Fettrand. Das Oberpfälzer Roastbeef wird sechs Wochen dry aged, was die Aromen nussig und intensiv macht.

Im Ofen bei 80–100 °C Niedertemperatur langsam auf Kerntemperatur garen, dann kurz scharf anbraten. Auf dem Grill per Reverse Searing: erst indirekt auf Temperatur bringen, dann direkt scharf angrillen. Den Fettrand immer erhalten lassen. Nach der Zubereitung mindestens zehn Minuten ruhen lassen. Rezeptideen gibt es im Magazin.

Für Medium Rare: 54–56 °C, für Medium: 58–62 °C. In der dicksten Stelle messen. Das Roastbeef zieht beim Ruhen noch 2–3 °C nach – daher rechtzeitig vom Grill oder aus dem Ofen nehmen.

Nein – der Fettrand sollte beim Garen unbedingt erhalten bleiben. Er schützt das Fleisch vor dem Austrocknen, schmilzt beim Garen ins Fleisch und entwickelt beim Anbraten eine aromatische Kruste. Wer möchte, kann ihn nach dem Garen auf dem Teller entfernen.

Das vakuumierte Roastbeef gehört direkt nach Erhalt in den Kühlschrank bei maximal +5 °C und ist dort ungeöffnet mindestens 12 Tage haltbar. Es lässt sich problemlos einfrieren. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen lassen.